Aktuelle Nachrichten

Bei geschützten Kulturdenkmälern ist in der Regel ein Genehmigungsverfahren nach § 13 DSchPflG erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung der geplanten Maßnahme ist (wie bei der baurechtlichen Genehmigung) der Kreisverwaltung bzw. der Verwaltung der kreisfreien Stadt (Untere Denkmalschutzbehörden) einzureichen. Die fachliche Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege ersetzt nicht das förmliche Genehmigungsverfahren, erleichtert aber dessen Vollzug, da die fachlich abgestimmte Planung in aller Regel von der Vollzugsbehörde ohne Schwierigkeiten genehmigt werden kann.

Weiterlesen

Besuch und Beratung durch den Gebietskonservator des Landesamtes für Denkmalpflege (Kunsthistoriker bzw. Baurat/Architekten) sind für den Bürger frei von besonderen Verwaltungsgebühren. Dies gilt in diesem Bereich übrigens auch für die Leistungen der Kreis- und Stadtverwaltungen.

 

Weiterlesen

Der Zuschuss wird nicht sofort nach Bewilligung ausgezahlt. Vielmehr muss die/der Eigentümer/in zunächst die Maßnahme durchführen und kann danach durch den mitübersandten Verwendungsnachweis unter Vorlage der Rechnungen und Belege die Zahlung abrufen. Für diesen Abruf gibt es eine wichtige Frist-, sie ist auf dem Bewilligungsbescheid ausgedruckt oder besonders eingetragen und muss beachtet werden. In der Regel ist dies der 20. November des Jahres, für das die Bewilligung ausgesprochen ist.

Weiterlesen

Anträge auf Gewährung von Landeszuschüssen müssen so frühzeitig vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, dass über eventuell notwendige Änderungen mit Blick auf eine fachgerechte Instandsetzung noch gesprochen werden kann. Regelrechte Fristen bestehen nicht, allerdings sind bis spätestens zum Sommer eines Jahres die Haushaltsmittel für das laufende Jahr größtenteils vergeben, damit die Maßnahmeträger Zeit genug haben, ihr Vorhaben zu verwirklichen.

 

Weiterlesen

Ihre Höhe richtet sich zunächst nach den im Landeshaushalt insgesamt zur Verfügung gestellten Mitteln und der Anzahl der darauf entfallenden förderungsfähigen Maßnahmen. Beide Größen sind naturgemäß nicht völlig konstant, so daß eine feste prozentuale Beteiligung nicht sinnvoll wäre.

 

Weiterlesen

Antragsberechtigt sind Eigentümer/innen oder Verfügungsberechtigte, auch Mieter/innen und Pächter/innen mit schriftlicher Zustimmung des Eigentümers/der Eigentümerin. Bei besonderen historischen Bauten und Denkmälern (z.B. Synagogen, Römerbauten, Flurdenkmäler, Kreuzwegstationen) treten auch (eingetragene) Idealvereine engagierter Bürger/innen als Maßnahmeträger auf, sie können gleichfalls mit Zustimmung des rechtlichen Eigentümers/der Eigentümerin Zuschüsse beantragen.

Weiterlesen

Prinzipiell jede Bau- oder Instandsetzungs-, Restaurierungs- oder Erhaltungsmaßnahme, die mit den denkmalbegründenden Teilen des Objektes zusammenhängt und den üblichen Aufwand bei vergleichbaren, nicht denkmalwerten Objekten übersteigt. Vor allem sind dies regelmäßig Arbeiten an der Außenhaut des Gebäudes, doch können auch denkmalwerte Details des Gebäudeinneren gefördert werden (z. B. die Restaurierung historischer Treppen, Vertäfelungen, Wandmalereien oder Stuckierungen).

 

Weiterlesen

Förderungsfähig sind grundsätzlich nur Bauwerke und sonstige historische Anlagen (z.B. historische Parks und Gärten oder historische Ruinen etc.), die Kulturdenkmäler (Baudenkmäler) im Sinne des Denkmalschutz- und -pflegegesetzes sind. In Zweifelsfällen - etwa bei noch nicht vollzogener "Unterschutzstellung" - kann ein Blick in die mancherorts schon veröffentlichte Denkmaltopographie helfen, anderenfalls eine Anfrage beim Landesamt für Denkmalpflege oder der Kreisverwaltung/Stadtverwaltung.

Weiterlesen