Hofmann-Göttig: Arp Museum in Rolandseck wird sehr gut angenommen

Ein Jahr nach der Eröffnung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck zieht der Vorsitzende der Landesstiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Kulturstaatssekretär Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig, eine positive Bilanz. „Das Haus wird von Kunst- und Kulturinteressierten sehr gut angenommen“, sagte er.

Ein Jahr nach der Eröffnung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck zieht der Vorsitzende der Landesstiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Kulturstaatssekretär Professor Dr. Joachim Hofmann-Göttig, eine positive Bilanz. „Das Haus wird von Kunst- und Kulturinteressierten sehr gut angenommen“, sagte er.

 

Seit der Eröffnung des Museums durch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Ministerpräsident Kurt Beck am 28. September 2007 seien dort rund 81.600 Besucherinnen und Besucher gezählt worden. „Viele von ihnen haben sich begeistert über die einzigartige Architektur wie auch über die diversen Ausstellungen geäußert“, kommentierte der Stiftungsvorsitzende.

 

Diese hohe Akzeptanz ist seiner Meinung nach eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung des Museums. „Wir wollen mittel- bis langfristig in die Erste Liga der deutschen Museen aufsteigen - sowohl was die Besucherzahlen als auch die Ausstellungsprojekte betrifft“, formulierte Hofmann-Göttig die Zielsetzung für die Zukunft.

 

Eine spürbar bessere Finanzausstattung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck durch das Land Rheinland-Pfalz und die neue Betreiberstruktur in der alleinigen Verantwortung des Landes sollen dazu beitragen, diese realisieren zu können. „Sollte der rheinland-pfälzische Landtag der Vorlage des Ministerrats zustimmen, stehen dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck ab dem kommenden Jahr rund 3,7 Millionen Euro statt 1,7 Millionen Euro von Seiten des Landes zur Verfügung. Das erweitert den Handlungsspielraum des Hauses erheblich“, meinte Hofmann-Göttig.

 

Große Erwartungen setzt er auch in den neuen künstlerischen Leiter, Dr. Oliver Kornhoff, der seine neue Aufgabe zu Beginn des neuen Jahres antritt. „Kornhoff ist ein hochqualifizierter und ideenreicher Mann, der mit Verve daran gehen wird, die Aufbauarbeit des noch amtierenden Direktors Professor Dr. Klaus Gallwitz weiterzuentwickeln“, so der Stiftungsvorsitzende.

 

Er sei davon überzeugt, dass die kommenden Ausstellungen, unter anderem eine zum Thema Mythos Märklin und eine mit Jonathan Meese, dem Enfant terrible der deutschen Kunstszene, viel Beachtung fänden. Neben diesen und anderen Sonderausstellungen werde dauerhaft in wechselnden Zusammenstellungen die Sammlung des Landes Rheinland-Pfalz mit Werken von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp präsentiert. In diesem Zusammenhang werde ab dem 16. Oktober 2009 eine große Sonderausstellung über Sophie Taeuber-Arp zu sehen sein.

 

Um den Bedürfnissen der Besucherinnen und Besucher auch in gastronomischer Hinsicht gerecht werden zu können, solle der Gastronomiebetrieb ausgeweitet werden. Dazu stehe ab dem kommenden Jahr der Bau entsprechender Räumlichkeiten auf dem Programm.