Vielfältiges Angebot am Internationalen Museumstag

Mit einem spannenden Programm für Kinder und Erwachsene locken rund 70 rheinland-pfälzische Museen von Ahrweiler bis Zweibrücken anlässlich des Internationalen Museumstags (IMT) am 21. Mai 2017 zum Besuch.

Viele Museen gewähren an diesem Tag freien oder ermäßigten Eintritt. Der Internationale Museumstag wird bereits zum 40. Mal begangen. Rheinland-Pfälzische Museen sind seit 2001 mit dabei.
Das Motto im Jubiläumsjahr lautet: „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ – es gilt, auf die Suche nach Geschichten hinter dem Exponat zu gehen. Nicht nur Schattenseiten der Geschichte und Zeitgeschichte verbergen sich hinter einzelnen Ausstellungsobjekten, sondern auch die Sammlungsgeschichte, Anekdoten und Begebenheiten hinter den Kulissen.

In den großen Städten des Landes herrscht die Qual der Wahl, denn mehrere Museen öffnen ihre Türen mit besonderen Aktionen und Programmen. In der Landeshauptstadt Mainz sind insgesamt sechs Einrichtungen am Start. So steht etwa im Landesmuseum Mainz an diesem Tag alles im Zeichen der großen Landesausstellung „vorZEITEN. Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“, die um 12 Uhr im Rahmen des Festaktes zum Internationalen Museumstag durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer feierlich eröffnet wird. In Trier haben fünf Museen ein gemeinschaftliches Programm organisiert. In Koblenz und Ludwigshafen spielt das Thema der Internationalität eine Rolle: Im Mittelrhein-Museum in Koblenz findet eine arabisch-deutsche Führung zum „Turm zu Babel“ aus der Städtischen Kunstsammlung statt, in Ludwigshafen wird ein Mitmach-Programm zum Bedrucken von Fahnen auf Deutsch und Türkisch erklärt.

Rund 40 % der teilnehmenden Museen werden ehrenamtlich geführt. Oft sind es gerade die kleinen Heimatmuseen, die durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger lebendig bleiben. In der Region Trier ist dies beispielsweise das Hunsrücker Holzmuseum in Morbach (Lk. Bernkastel-Wittlich), das eine Sonderausstellung zum Thema „Türen“ zeigt und Sägevorführungen veranstaltet. Aus der Region Pfalz ist es etwa das Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern (Lkr. Germersheim), das ehrenamtlich betreut wird, und in der Region Koblenz öffnet sich die Ehemalige Synagoge Niederzissen den Besucherinnen und Besuchern. In der Region Rheinhessen kann im Heimatmuseum Ockenheim die Sonderausstellung „Römer in Ockenheim! Wie lebten sie?“ besucht werden.

Als Präsidentin des Bundesrates ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer in diesem Jahr die Schirmherrin dieses bundesweiten Aktionstages der Museen. Aus diesem Anlass lud sie die Mitglieder des rheinland-pfälzischen Landtags ein, die Museen im Land zu besuchen. Zahlreiche Abgeordnete werden nun am Internationalen Museumstag kleine, kleinste und auch größere Museen kennenlernen. Mit Stadtmuseen oder Themenmuseen zum Spielzeug oder dem Westwall decken sie ein breites Spektrum ab – so vielfältig wie die Museumslandschaft in Rheinland-Pfalz.

Informationen zu allen Angeboten am Internationalen Museumstag sind im Internet abrufbar unter www.museumstag.de. Unter dem Stichwort „Programm“ können Sie gezielt nach Aktionen, Museen und Orten der beteiligten Museen in Rheinland-Pfalz suchen. Der Internationale Museumstag wird vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur unterstützt.