„vorZEITEN“ lockt über 70.000 Besucher – 2020 neue Kaiserausstellung in Mainz

Vier Wochen nach der Finissage der Landesausstellung „vorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“ haben Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf und die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) im Landesmuseum Mainz ein positives Fazit gezogen.

„Die große Archäologie-Schau lockte 70.500 Besucher ins Landesmuseum. Diese beeindruckende Zahl unterstreicht das große Interesse an der Archäologie und den vielen faszinierenden Funden der vergangenen Jahrzehnte“, so Minister Wolf. Die „vorZEITEN“-Ausstellung war im vergangenen Jahr anlässlich des 70. Jubiläums von Rheinland-Pfalz – und damit zugleich dem 70. Geburtstag der Landesarchäologie – eröffnet worden. Ab 9. Mai 2018 wird die Ausstellung in modifizierter Form im Landesmuseum Koblenz in der Festung Ehrenbreitstein zu sehen sein. Die groß angelegte Archäologie-Schau nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine faszinierende Reise durch 400 Millionen Jahre Erdgeschichte. Präsentiert werden bedeutende archäologische Funde und Bodendenkmäler aus ganz Rheinland-Pfalz. 

Während die „vorZEITEN“-Ausstellung im Mai in Koblenz ihre Tore öffnet, laufen bereits die Vorbereitungen für eine große Landesausstellung. Im Herbst 2020 wird im Landesmuseum Mainz eine Mittelalter-Ausstellung mit dem Titel „Von Karl dem Großen zu Friedrich Barbarossa. Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ Premiere feiern. In der Ausstellung werden herausragende europäische Leihgaben sowie beeindruckende Zeugnisse aus den Beständen der GDKE die mittelalterlichen Kaiser und die vielschichtigen Grundlagen ihrer Herrschaft vorstellen. Einzigartige Exponate, bedeutende Buchmalereien, kostbare Gewänder sowie kaiserliche und bischöfliche Insignien der Macht lassen die bewegte Zeit der mächtigen Erzbischöfe und der aufkommenden Reichsfürsten lebendig werden. 

„Diese kommende Schau bildet den Auftakt einer Trilogie an Landesausstellungen mit Themen von der Spätantike bis ins Mittelalter. Das Historische Museum der Pfalz in Speyer folgt 2021 und beleuchtet mit seiner Ausstellung die bewegte Zeit der Habsburger im Mittelalter. Vervollständigt wird die Trilogie 2022 mit einer Präsentation zum Untergang des römischen Reiches im Rheinischen Landesmuseum Trier“, stellte Konrad Wolf vor. „Die drei Ausstellungsprojekte sind ein wichtiger Beitrag zur Erschließung und Vermittlung des reichen kulturellen Erbes von Rheinland-Pfalz und sollen – anknüpfend an die sehr erfolgreichen Ausstellungen der vergangenen Jahre – das Land als attraktiven Ausstellungs- und Kulturstandort weiter profilieren“, betonte der Minister abschließend.