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Rimini Protokoll / Helgard Haug: Chinchilla Arschloch, waswas

Darstellende Kunst

Mainz, Rheinhessen
12.09.2019, 19:30 Uhr

„Keine Absicht – nur Tourette“, schickt Christian Hempel voraus, wenn er sich unter Leuten bewegt. Seine Schimpftiraden, seine motorischen Ausbrüche sind nicht steuerbar und irritieren, wenn man nicht darauf vorbereitet ist. In Chinchilla Arschloch, waswas betritt Hempel erstmals eine Theaterbühne, zusammen mit dem Musiker und Altenpfleger Benjamin Jürgens und dem hessischen Landespolitiker Bijan Kaffenberger. Alle haben sie Tourette. Gemeinsam mit der Musikerin Barbara Morgenstern machen sie die Probe: Wieviel Absichtslosigkeit hält das Theater aus? Und kann es ihnen schützende Heimat sein?

Rimini Protokoll, ein mit allen wichtigen Theaterpreisen und Festival- Ehrungen ausgezeichnetes Theaterkollektiv, war 2011 mit Black Tie und 2015 mit Qualitätskontrolle bei Grenzenlos Kultur. Jetzt eröffnen sie das Festival mit ihrem berührenden, auch humorvollen Abend, der die Konventionen des Theaters radikal in Frage stellt. Denn dieses Stück handelt nicht von Tourette. Es handelt vom Publikum, vom Theater und der Angst vor dem Kontrollverlust.

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain im Rahmen des Schwerpunkts »Erzählung.Macht.Identität« und durch die Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst- und Kulturpflege im Rahmen der Projektreihe UNLIMITED II zur Förderung exemplarischer Positionen zeitgenössischer Performing Arts.

Unter dem Titel „Chinchilla Arschloch, waswas“ entstand für den WDR und in Zusammenarbeit mit Thilo Guschas auch ein Hörspiel.

 

Rimini Protokoll / Helgard Haug: Chinchilla Arschloch, waswas
Veranstaltungsort

Kleines Haus, Staatstheater Mainz
Gutenbergplatz 7
55116 Mainz

06131-28510
Fax: 06131-2851333
info(at)staatstheater-mainz.de

Eintrittspreise
Eintritt ab 13,50 Euro/ ermäßigt ab 6,75 Euro



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