Lahnsteiner Musikszene e.V.

Der Verein Lahnsteiner Musikszene e.V. prägt seit nunmehr 1989 durch zahlreiche Veranstaltungen das musisch-kulturelle Leben in Lahnstein entscheidend und bietet nicht nur seinen Mitgliedern ein Feld sozialen Erlebens, Motivations- und Gestaltungsraum. Im Mittelpunkt standen in den letzten Jahren die Planung, Organisation und Durchführung des Kulturfestes Lahneck-Live und des Lahnsteiner Bluesfestival, das am 29. September bereits zum 38. Mal stattfindet.

Die Lahnsteiner Musikszene ist ein gemeinnützig anerkannter eingetragener Verein in Lahnstein. Der Verein wurde im Jahr 1988 gegründet und hat einen fünfköpfigen Vorstand, der derzeit wie folgt besetzt ist:

​1. Vorsitzender: Walter Nouvortne
Stellvertretende Vorsitzende: Sonja Graf
Geschäftsführer: Thomas Seggel
Kassenwartin: Anja Sturm
Beisitzer: Horst Böning

Durch den Einsatz und die soziale Einbindung vieler jugendlicher Helfer wird das eigentliche Vereinsziel, die Förderung der Jugendarbeit, auf gemeinnütziger Ebene realisiert. Der Nachwuchs kann auf diesem Betätigungsfeld persönliche Fähigkeiten entdecken und ausbauen, zudem sind in hohem Maß Teamgeist, die Fähigkeit, sich einbinden zu lassen, aber auch eigenverantwortliches Handeln gefragt. 

Neben Lahneck Live und dem „Lahnsteiner Bluesfestival“ veranstaltet der Lahnsteiner Musikszene e.V. das „Lulo Reinhardt Gitarrenfestival“. Zudem findet im Jugend-und Kulturzentrum in Lahnstein  die Veranstaltungsreihe „Stormy Monday“ statt. Und in Kooperation mit der LAG ROCK&POP RLP e.V. beteiligt sich der Verein auch am Bundesprojekt des BVPop e.V. - „Pop to Go – unterwegs im Leben“.


38. Lahnsteiner Bluesfestival: Blues mit Hand und Fuß

Sie gilt als die Soulstimme Skandinaviens: wenn es schon langsam gegen Mitternacht geht, eröffnet die norwegische Sängerin Stina Stenerud mit ihrem Rhythm’n’Blas-Orchester die letzte Runde beim 38. Lahnsteiner Bluesfestival, das am Samstag, dem 29. September 2018, um 19 Uhr in der Stadthalle startet.
Die drei Acts vor Stina Stenerud haben im wörtlichen Sinn direkten Bezug zum diesjährigen Festival-Motto HANDMADE, das auch dem rheinland-pfälzischen Kultursommer-Motto Industriekultur verpflichtet ist.

Kirk Fletcher aus Kalifornien gilt nicht nur als hervorragender Bluesrock-Sänger, sondern spielt auch als Gitarrist in der ersten Liga – was man auch daran erkennt, dass er zu den auserwählten Solisten gehörte, die den großen Joe Bonamassa im vergangenen Jahr auf Europa-Tournee begleiten durften.

Der Keyboarder und Sänger Jon Cleary kam zwar 1962 in England zur Welt – er ist (und isst) allerdings seit mehr als zwei Jahrzehnten in New Orleans zuhause. Mit seinem von Professor Longhair, Allen Toussaint und Fats Domino inspirierten Creole-Mix aus R&B, Soul und Funk bekam er für sein Album Go Go Juice 2016 einen Grammy.

Axel Zwingenberger, der passionierte Boogie-Woogie-Mann aus Hamburg, ist schon 1984, beim 4. Lahnsteiner Bluesfestival, aufgetreten, und das gleich zweimal: einmal als Begleiter der damals 86-jährigen Sängerin Sippie Wallace und dann beim spektakulären Piano-Gipfel zusammen mit Chris Rannenberg und Leopold von Knobelsdorff. Mehr als drei Jahrzehnte und zwei Dutzend Alben später wird Axel Zwingenberger mit dem Lahnsteiner Blues-Preis, dem Blues-Louis, ausgezeichnet. Zum Festivalmotto fällt ihm Folgendes ein: „Handmade ist die Musik, die ich mache. Handmade ist ein toller Oberbegriff für etwas Individuelles. Denn da steckt ja persönliche Liebe drin, da steckt drin, dass man etwas anfasst, um es zu gestalten.“

Dass Hand- und Kopfarbeit zusammengehören, beweist einmal mehr auch der rappende Moderator Arnim Töpel. 

Quelle und weitere Informationen: https://www.lahneck-live.de/
und im Kulturland: http://kulturland.rlp.de

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