INITIATIVE POP – DIY MUSIC BUSINESS EDUCATION PROGRAM

Initiative Pop starten mit 40 Teilnehmenden aus vier Ländern Koblenz/ Nancy. Das länderübergreifende Bildungsprogramm „Initiative Pop – DIYMusic Business Education Program“ ist am 18. März mit vier digitalen Kick-off-Veranstaltungen gestartet. Unter den Teilnehmenden sind Musiker*innen, Betreiber*innen von kleinen Booking-Agenturen und Plattenfirmen aber auch Veranstaltende. Ab Mitte April werden sich die Teilnehmenden im Wochenrhythmus unter Anleitung von Supervisor*innen intensiv mit den einzelnen Themenbereichen befassen.

40 Teilnehmende aus Deutschland (10), Belgien (10), Luxemburg (6) und Frankreich (14) trafen sich in der digitalen Welt zum ersten Kennenlernen und zur Absprache des weiteren Ablauf des 12-monatigen internationalen Bildungsprogrammes mit den Machern und Supervisoren des Projekts. Dabei konzentriert sich die Initiative Pop auf die sogenannte Großregion, das vier-Länder-Eck Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg, Grand Est (Frankreich) und die Wallonie (BEL). Über 80 ich für den kostenfreien Parkour beworben.

Seit Oktober 2019 hatte das Team von pop rlp – dem Kompetenzzentrum für Popularmusik in Rheinland-Pfalz mit seinen französischen Partnern des Kulturzentrums L’autre Canal, Nancy, an einem umfangreichen 15-monatigen Bildungsprogramm gefeilt und einen Förderantrag an die Europäische Union gestellt. Dieser wurde im Mai 2020 bewilligt und auch das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz sagte eine finanzielle Unterstützung des Programmes als Ko-Finanzierung zu.

Geplant waren u.a. vier mehrtägige Konferenzen mit Vorlesungen, Panels und Netzwerktreffen. „Doch dann kam die Corona-Pandemie“, so Florian Sczesny, Bildungsreferent von pop rlp. „Innerhalb weniger Wochen haben wir das ganze Programm umgestrickt und komplett in die digitale Welt transformiert. Dabei wurden alle Abläufe digitalisiert: die Ausschreibung, das Bewerbungs- und Auswahlverfahren ebenso wie die nun geplanten Webinare und Online-Panels.“ Insgesamt werden vier themenbezogene Module jeweils mit verschiedenen Vorlesungen und Panels produziert. Insgesamt sind dies fast 30 digitale Veranstaltungen.

Die Module umfassen die folgenden Themenbereiche: 
I. Die Musikindustrie: weltweit und regional 
II. Business Development: Organization, Branding, Creation, Marketing & Booking
III. Business Development: Einkommen, Vertrieb
IV: Softskills: Kommunikation & Netzwerk

Ab Mitte April werden sich die Teilnehmenden im Wochenrhythmus unter Anleitung von Supervisor*innen intensiv mit den einzelnen Themenbereichen befassen. Inhalt der Initiative Pop ist die Vermittlung von Wissen im Bereich des sich ständig wandelnden Musikbusiness. Die Zielgruppe sind laut Veranstalter Young Business Professionals. Unter den Teilnehmenden sind Musiker*innen, Betreiber*innen von kleinen Booking-Agenturen und Plattenfirmen aber auch Veranstaltende. „Das Besondere an diesem Format ist, dass es noch einen zweiten Teil gibt, in welchem die Teilnehmenden in kleinen Gruppen jeweils ein eigenes Projekt auf die Beine stellen werden“, so Markus Graf, Leiter des Kompetenzzentrums für Popularmusik. „So wird gewährleistet, dass der Wissenstransfer hin zu einer konkreten Umsetzung zum Tragen kommt.“

Alle Infos zum Programm: www.initiative-pop.eu