Die Varusschlacht oder Schlacht im Teutoburger Wald ist vielen Menschen ein Begriff. Doch was steckt dahinter? Und warum interessiert uns das noch heute? Das erklärt 2000 Jahre später die Ausstellung „Imperium. Konflikt. Mythos“. Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat sie jetzt besucht. Sie ist noch bis zum 11. Oktober zu sehen.
Im ersten Jahrzehnt nach Christus waren die Römer in Germanien bis an die Elbe vorgedrungen. Eine vernichtende Niederlage erlitten sie erst im Jahr 9 nach Chistus, als die von Varus angeführten römischen Legionen vom germanischen Heer unter der Führung des Cheruskerfürsten Arminius besiegt wurden.
Obwohl die Varusschlacht schon in zeitgenössischen Schriften auftaucht, bestand über den Ort, an dem sie stattfand, lange Unklarheit. Heute gilt Kalkriese bei Bramsche als Ort der bitteren römischen Niederlage.
Wendepunkt in der europäischen Geschichte Die Varusschlacht markiert nicht nur in der Geschichte des Römischen Imperiums einen Wendepunkt, sondern in der europäischen Geschichte überhaupt. Mit der Entwicklung des römischen Reiches, der Bedeutung der Varusschlacht und ihrer Rezeption setzt sich jetzt die Ausstellung "Imperium. Konflikt. Mythos" auseinander. Gezeigt wird sie an drei Schauplätzen.
Quelle und weitere Informationen: www.kulturportal-deutschland.de