Ästhetik und Vergänglichkeit - bis 19. April 2009

Rostiges Werkzeug, abgegriffene Malpinsel, verdorrte Blüten und zerbeultes Blech bevölkern die Bildwelt des HP Wank, dessen jüngste Arbeiten das Museum Heylshof zeigt. Für den Künstler sind diese Alltagsgegenstände Symbole der Vergänglichkeit und stehen für die Hinfälligkeit aller Dinge.

Rostiges Werkzeug, abgegriffene Malpinsel, verdorrte Blüten und zerbeultes Blech bevölkern die Bildwelt des HP Wank, dessen jüngste Arbeiten das Museum Heylshof zeigt. Für den Künstler sind diese Alltagsgegenstände Symbole der Vergänglichkeit und stehen für die Hinfälligkeit aller Dinge.

 

Nun ist es aber gerade nicht die moralische Botschaft, die im Zentrum der Gemälde und Zeichnungen des in Nieder-Olm beheimateten Künstlers steht. Dies unterscheidet das künstlerische Schaffen von HP Wank grundsätzlich von den Vanitas-Stillleben der alten niederländischen Meister. Während die Holländer im 17. Jahrhundert die Schönheit der Natur feierten und durch versteckte Mahnungen an die Vergänglichkeit alles Irdischen moralisch absicherten, ist es für Wank die Patina selbst, welche erst den besonderen Reiz der Dingwelt ausmacht. Besondere Aufmerksamkeit widmet der Künstler dabei der Ästhetik der Gegenstandsformen und Oberflächen durch Abnutzung, Zersetzung und Gebrauch.

 

Im Heylshof sind sowohl Leinwandbilder in Acryltechnik als auch Graphit- und Federzeichnungen auf speziell präpariertem Zeichenkarton zu sehen.

 

Veranstaltungsort

Museum Kunsthaus Heylshof

Stephansgasse 9

67547 Worms

 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 14 - 17 Uhr

 

Quelle und weitere Informationen

www.heylshof.de

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