Ahnen eröffnete in Oppenheim den „Tag des offenen Denkmals“

In der Oppenheimer Katharinenkirche fand am Sonntag die landesweite Auftaktveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals statt. "Denkmalpflege braucht die Aufmerksamkeit und Unterstützung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger. Der Tag des offenen Denkmals ist dabei von besonderer Bedeutung", sagte Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, in ihrer Festansprache.

 

Beim Tag des offenen Denkmals haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, historische Bauten, Denkmäler oder Parkanlagen zu besuchen, von denen viele ihre Pforten nur an diesem Tag öffnen. Bundesweit fand der Tag des offenen Denkmals zum 15. Mal statt. Er stand unter dem Motto "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten".

 

Ministerin Ahnen freute sich darüber, dass in Rheinland-Pfalz so viele Denkmäler wie nie zuvor an dem Aktionstag teilnahmen - 420, drei Viertel davon, dem Motto folgend, historische Sakralbauten. Dies belege das hohe Interesse an dieser Veranstaltung.

 

"Der Tag des offenen Denkmals ist immer auch eine Bilanz denkmalpflegerischer Arbeit und Leistung. Ich meine, wir können in Rheinland-Pfalz stolz auf das sein, was auf diesem Feld geleistet worden ist", sagte Ahnen. Gerade in der kirchlichen Denkmalpflege gebe es dank einer guten Kooperation von Kirchengemeinden, Fördervereinen, Landeskirchen oder Bistümern, Unteren Denkmalschutzbehörden und der Landesdenkmalpflege herausragende Ergebnisse.

 

Entschieden vertrat die Ministerin die Auffassung, dass moderne, zeitgemäße Denkmalpflege sich dadurch auszeichne, dass sie historische Bausubstanz erhalte, aber auch möglichst einer Nutzung zugänglich gemacht werde. "Denkmalschutz muss Erhaltenswertes konservieren. Denkmalschutz muss aber auch Vergangenheit lebendig werden lassen", kommentierte Ahnen.

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