Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, hat der Akademie für Bildende Künste in Mainz zu ihrem 250. Geburtstag gratuliert. "Die Akademie für Bildende Künste kann sich voller Zuversicht den nächsten 250 Jahren zuwenden: mit einer klaren Zielsetzung, Fantasie, Energie, Mut, Begeisterung und einem Blick für den Anfang; denn alle Dinge enden, wenn ihre Anfänge nicht intakt gehalten werden", sagte Ahnen bei einem Festakt in Mainz.
Die Akademie habe von ihrer Gründung durch Kurfürst Johann Friedrich Karl von Ostein am 23. Dezember 1757 bis zum heutigen Tag eine wechselvolle Geschichte erlebt, die eng verknüpft sei mit der Historie der Stadt Mainz. "Dabei zieht sich die Frage der Freiheit der Kunst wie der Kunstausbildung in ganz unterschiedlicher Form durch die gesamte Geschichte seit 1757", erklärte Ahnen.
Der Weg habe von der Maler- und Bildhauerakademie und der Kunstgewerbeschule in die Landeskunstschule und über das Hochschulinstitut für Kunst- und Werkerziehung schließlich zur Akademie für Bildende Künste der Johannes Gutenberg-Universität Mainz geführt.
Die Akademie sei teilautonomer Bestandteil der größten rheinland-pfälzischen Universität und erfülle die Aufgabe einer Kunsthochschule. Mit mehreren Malerei- und Bildhauerklassen, mit Klassen für Graphik, Zeichnung, Neue Medien, Film/Video, Fotografie und Umweltgestaltung biete sie jungen Menschen ein attraktives und differenziertes Studienangebot.
"Die Akademie für Bildende Künste dient der Lehre, dem Studium und der Pflege der Künste einschließlich der Kunsterziehung. Sie steht heute im Wettbewerb mit den Kunsthochschulen der anderen Länder. Ich denke, sie ist dabei gut aufgestellt und kann mit Zuversicht in die Zukunft blicken", urteilte die Ministerin.
Mit der Kunsthalle Mainz, die im nächsten Jahr eröffnet werden soll, ergebe sich für die Akademie der Bildenden Künste eine attraktive Kooperationsperspektive. "Damit ist aus meiner Sicht eine enorme Chance zur Profilierung verbunden, von der nicht nur die Akademie und ihre Studierenden, sondern auch die Stadt Mainz und das Land insgesamt profitieren werden", meinte Ahnen.