Ausstellung "Rundlederwelten"

"Rundlederwelten" im Martin-Gropius-Bau in Berlin ist einer der Höhepunkte des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung zur Fußball-WM 2006. Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnete die Ausstellung zum Thema "Kunst und Fußball".

 

Noch nie hat eine Ausstellung so viele Kunstwerke zum Thema Fußball versammelt: Rund 200 Arbeiten von 74 Künstlerinnen und Künstlern aus 20 Nationen zeigen nicht nur, wie sehr sich die Kunst für den Fußball interessiert, sondern auch wie facettenreich und unterhaltsam diese Auseinandersetzung sein kann.

 

Die Ausstellung sei eine "Hymne an den Fußball", die es schaffen werde, Kunst- und Fußballfans enger zusammenzubringen, sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder in seiner Festrede zur Eröffnung am 19. Oktober. Das Kunst- und Kulturprogramm mit seinen insgesamt 48 Projekten bezeichnete er als eine "großartige Idee", um die Vorfreude größer werden zu lassen.

 

Die WM-Vorbereitungen liefen optimal, sagte der Kanzler. Deutschland werde sich zur WM als Land der Toleranz, der Gastfreundschaft aber auch des Glaubens an die eigene Kraft vorstellen.

 

An der Eröffnung nahmen unter anderen der Kurator des WM-Kulturprogramms, André Heller, Innenminister Otto Schily (SPD) und "Kaiser" Franz Beckenbauer, teil.

 

Präsentiert werden im Martin-Gropius-Bau auf rund 2000 Quadratmetern Gemälde, Videos, Installationen, Fotos, Plastiken und Zeichnungen. Die meisten von ihnen sind in den letzten fünfzehn Jahren entstanden, sechzehn wurde speziell für diese Ausstellung konzipiert.

 

Neben international bekannten Künstlerinnen und Künstlern wie Markus Lüpertz, Daniel Spoerri oder Andreas Gursky belegen junge Talente wie Laura Green oder Robin Rhode die andauernde Faszination des Themas "Fußball" auch für jüngere Künstlergenerationen in aller Welt.

 

Dementsprechend vielfältig erscheint auch das Spektrum der ausgestellten Werke: von der dokumentarischen Fotografie über die verfremdende Videosequenz bis hin zur komplexen Rauminstallation wird für jeden Geschmack etwas geboten. Dabei werfen die Werke auch Fragen nach der bildhaften Bedeutung des Spiels, nach seinen national geprägten kulturellen Dimensionen oder der Durchdringung von Alltags- und Hochkultur auf.

 

Idee und Konzept für die Ausstellung "Rundlederwelten" stammen von dem renommierten Ausstellungsmacher Harald Szeemann. Nach seinem plötzlichen Tod im Frühjahr 2005 hat die Kuratorin Dorothea Strauss die Ausstellung realisiert.

 

"Rundlederwelten" ist einer der Höhepunkte des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung zur Fußball WM 2006. Mit insgesamt 48 Projekten soll es nicht nur die Vorfreude auf das weltweit größte Sportereignis im Jahr 2006 steigern, sondern auch einen Eindruck von der kulturellen Vielfalt und der Weltoffenheit des Gastgeberlandes vermitteln. Die Ausstellung ist bis zum 8. Januar in Berlin zu sehen.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung:

www.rundlederwelten.net

 

Quelle:

www.bundesregierung.de/-,413.904953/artikel/Die-Kunst-des-Fussballs.htm

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