Beck: Landesgartenschau 2008

Ministerpräsident Kurt Beck hat die Landesgartenschau 2008 in Bingen als wichtigen Impulsgeber für das Obere Mittelrheintal, das UNESCO-Welterbe ist, bezeichnet. "Die Stadt Bingen als Tor zu einer der schönsten und außergewöhnlichsten Regionen Europas wird nachhaltig aufgewertet", sagte der Ministerpräsident bei einem Besuch des Landesgartenschaugeländes. Es füge sich gut an, dass Koblenz 2011 die Bundesgartenschau ausrichte. Dadurch werde auch der nördliche Eingang des rund 65 Kilometer langen UNESCO-Welterbes neue Bekanntheit erfahren.

 

Ministerpräsident Beck zeigte sich bei seinem Rundgang in Bingen erfreut über den Stand der Bauarbeiten, die im vorgesehenen Zeitplan liegen. Das Konzept der Landesgartenschau umfasst eine zentrale Gesamtfläche von circa 24 Hektar mit einer Länge von 2,7 Kilometern und vier zusammenhängenden Bereichen entlang des Rheins. Nach einem Jahr Bauzeit sind mittlerweile die Hindenburganlage und der Hafenpark fertig gestellt. Das Rhein-Nahe-Eck und die Spiel- und Sportanlagen in Bingerbrück befinden sich noch im Bau. "Es ist bemerkenswert, in welch kurzer Zeit die Stadt ihr Gesicht verändert. Aus brach liegendem Hafen- und Bahngelände entstehen zukunftsorientierte Arbeits-, Wohn- und Freizeitflächen, die der einzigartigen Lage direkt am Rhein gerecht werden", so Kurt Beck. Die Landesgartenschauen in Rheinland-Pfalz seien wichtige Bausteine einer aktiven Regional- und Entwicklungspolitik. Die Landesregierung wolle damit positive Impulse für Wirtschaft, Stadtentwicklung, Verkehrsinfrastruktur und Tourismus geben. Es gehe aber auch darum, das Selbstwertgefühl einer Region zu stärken. "Ich bin sicher, dass die Stadt Bingen mit ihrer vorzüglichen Lage und einem innovativen städtebaulichen Gesamtkonzept die Chancen hervorragend nutzen wird", sagte Ministerpräsident Beck. Die dritte rheinland-pfälzische Landesgartenschau (nach Kaiserslautern und Trier) wird am 18. April 2008 eröffnet.

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