Die Berliner Museumsinsel ist um eine glanzvolle Attraktion reicher: Das sanierte und neu eingerichtete Bode-Museum wurde der Öffentlichkeit übergeben. Die Bundesregierung bewilligte dafür 160 Millionen Euro.
Nach sechsjähriger Instandsetzung und einer mehrmonatigen Einrichtungsphase präsentiert sich das Bode-Museum in neuem Glanz. Es beherbergt nicht nur die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst, sondern auch das Münzkabinett sowie Werke aus der Gemäldegalerie.
Das ursprünglich nach Kaiser Friedrich III benannte Museum wurde 1904 eröffnet. Gründungsdirektor Wilhelm von Bode konzipierte es als eine Abfolge von "Epochenräumen" mit Skulpturen, Gemälden, Kunsthandwerk sowie historischen Architekturfragmenten.
1999 hat die UNESCO die Museumsinsel in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen. Jährlich wird das Ensemble von nahezu 2 Millionen Kulturbegeisterten besucht.
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