»Buch des Jahres 2007« an Christopher Ecker - Sonderpreis der Jury an Marcus Braun

Am Sonntag, den 7. September 2008 findet um 11 Uhr im Diana-Saal auf Schloss Engers bei Neuwied die Preisverleihung »Buch des Jahres 2007« statt. Der Hauptpreis geht an Christopher Ecker für seinen, so die Jury, kunstvoll konstruierten und auf hohem stilistischen Niveau gestalteten, gegenwartsgesättigten Kriminalroman »Madonna«, der im Mitteldeutschen Verlag erschienen ist. Der Erzähler schildert darin die Vertuschung einer Tat nach ästhetischen Gesichtspunkten und der Maßgabe, dass Überraschung ein wesentlicher Bestandteil des Ästhetischen sei.

Am Sonntag, den 7. September 2008 findet um 11 Uhr im Diana-Saal auf Schloss Engers bei Neuwied die Preisverleihung »Buch des Jahres 2007« statt.

 

Der Hauptpreis geht an Christopher Ecker für seinen, so die Jury, kunstvoll konstruierten und auf hohem stilistischen Niveau gestalteten, gegenwartsgesättigten Kriminalroman »Madonna«, der im Mitteldeutschen Verlag erschienen ist. Der Erzähler schildert darin die Vertuschung einer Tat nach ästhetischen Gesichtspunkten und der Maßgabe, dass Überraschung ein wesentlicher Bestandteil des Ästhetischen sei.

 

Den Sonderpreis der Jury erhält Marcus Braun für seinen Roman »Armor« (Suhrkamp Verlag), die poetisch-ironische Beschreibung eines jugendlichen Bretagne-Urlaubs. »Armor« ist, so die Jury, ein Roman voller Rätsel, der sprachlich höchst originell und elegant gestaltet ist und eine ganz eigentümliche Nähe von Tod und Leben sichtbar macht, mit subtilen Beschreibungen, wie sie nur selten in der heutigen Literatur zu finden sind.

 

Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury bestimmt, bestehend aus dem Vorjahrespreisträger Gerd Forster, dem SR-Buchkritiker Hans Gerhard, der Mitvorsitzenden des VS Rheinland-Pfalz Gabriele Keiser und dem Leiter des ver.di-Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie Rheinland-Pfalz-Saar Hans-Joachim Schulze.

 

Christopher Ecker, geboren 1967 in Saarbrücken, lebt als Schriftsteller und Lehrer in Kiel. Als Literaturkritiker schreibt er unter anderem für die FAZ, die Saarbrücker Zeitung und für den Österreichischen Rundfunk. Für sein Werk, das bislang drei Erzählbände, einen Gedichtband und zwei Romane umfasst, ist er 1993 mit dem Literaturförderpreis der Stadt Saarbrücken und 2005 mit dem Gustav-Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks ausgezeichnet worden. Vor seinem Roman »Madonna« erschien 2006 der Erzählband »Der Hafen von Herakleion« im Gollenstein Verlag.

 

Marcus Braun, 1971 in Bullay an der Mosel geboren, lebt als freier Schriftsteller in Berlin und ist sowohl als Theater- wie auch als Romanautor erfolgreich. Unter anderem erhielt er 1993 den Literaturförderpreis der Stadt Mainz, 1997 den Joseph-Breitbach-Preis des Landes Rheinland-Pfalz und einen der Martha-Saalfeld-Förderpreise sowie 2006 einen Förderpreis zum Kunstpreis Rheinland-Pfalz. »Armor« ist sein vierter Roman, zugleich sein erster im Suhrkamp Verlag.

Näheres zum Autor und zum Buch unter www.marcusbraun.net.

 

Die beiden prämierten Werke und ihre Autoren werden bei der Preisverleihung am 7. September vorgestellt, musikalisch begleitet von Stipendiaten der Villa Musica und moderiert von Hans Gerhard und Marcel Diel.

Näheres zum Veranstaltungsort unter www.schloss-engers.de.

 

Der Preis »Buch des Jahres« wird seit 1989 vom FöK (Förderkreis deutscher Schriftsteller in Rheinland-Pfalz e.V.) in Kooperation mit den Landesverbänden deutscher Schriftsteller (VS) in Rheinland-Pfalz und dem Saarland vergeben. Der Hauptpreis im Wert von 1500,- Euro wird vom rheinland-pfälzischen Kulturministerium finanziell unterstützt, der Sonderpreis der Jury in Höhe von 500,- Euro wird gestiftet vom ver.di-Fachbereich Medien, Kunst und Industrie Rheinland-Pfalz-Saar.

 

Ausgeschrieben ist der Preis für deutschsprachige belletristische Werke, deren Verfasser in Rheinland-Pfalz oder dem Saarland geboren sind, dort wohnen oder längere Zeit dort gelebt haben.

 

Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf der Internetseite des FöK: www.foerderkreis-rlp.de.

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