„Denkmalschutz und Denkmalpflege in Trier können sich in der nächsten Zeit über umfangreiche finanzielle Förderungen für Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten einiger wertvoller historischer Bausubstanzen freuen: Allein das Land wird 1,8 Millionen Euro im Rahmen des Konjunkturprogramms II und des Investitionsprogramms des Bundes zum Erhalt von Welterbestätten investieren“, kündigte Kulturministerin Doris Ahnen in der Trierer Liebfrauenkirche an. Dort übermittelte sie Bischof Dr. Stephan Ackermann und Oberbürgermeister Klaus Jensen die Zuwendungszusagen des Landes.
Die beeindruckende Dichte an antiken Monumenten werde zunehmend als kulturtouristische Chance und als unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor wahrgenommen. Gleichwohl stelle die Pflege, Erhaltung und Bespielung der Monumente eine immense finanzielle Herausforderung dar, an deren Bewältigung sich das Land beteiligen wolle, sagte Ahnen.
Oberbürgermeister Klaus Jensen würdigte das finanzielle Engagement des Bundes und des Landes für die Belange der Denkmalpflege. Damit könnten wichtige, in die Zukunft gerichtete Investitionen umgesetzt werden. Gerade Trier als Stadt des UNESCO-Weltkulturerbes profitiere hiervon in vielfacher Weise. Unschätzbare Kulturgüter würden nachhaltig geschützt, was wiederum der Förderung des Tourismus zugute komme.
Aus dem Investitionsprogramm des Bundes zu Gunsten nationaler UNESCO-Welterbestätten fließen zwischen 2009 und 2013 1.370.700 Euro Bundesmittel nach Trier. Das Land investiert ebenfalls weitere 1.370.700 Euro. Die Stadt Trier beteiligt sich mit 304.600 Euro. Insgesamt stehen damit über 3 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln für vier Maßnahmenpakete zur Verfügung.