Der Deutsche Filmförderfonds

Schon nach zwölf Monaten hat sich der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) als Erfolgsmodell erwiesen. Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr 99 Filme mit rund 60 Millionen Euro aus dem DFFF gefördert. In ihre Herstellung wurden allein in Deutschland über 390 Millionen Euro investiert.

 

Inzwischen sind die ersten DFFF-geförderten Filme im Kino zu sehen: "Keinohrhasen", die neue Komödie von Til Schweiger, begeisterte bisher schon mehrere Millionen Besucherinnen und Besucher. Mit den Spielfilmen "Kirschblüten - Hanami" und "Feuerherz" ist Deutschland im Wettbewerb der 58. Berlinale vertreten. Auch sie wurden mit Mitteln aus dem Deutschen Filmförderfonds produziert.

 

Es wurden 65 deutsche Filme und 34 internationale Koproduktionen mitfinanziert. Die Gesamtherstellungs-

kosten für diese Projekte betrugen rund 570 Millionen Euro, davon wurden allein in Deutschland rund 390 Millionen Euro ausgegeben.

 

Damit investierten deutsche und internationale Produktionsfirmen mehr als das Sechsfache der eingesetzten Fördersumme in Deutschland. Eine Zwischenbilanz, die Kulturstaatsminister Neumann als durchschlagenden Erfolg wertet. "Wir haben die vorgesehen Fördersumme von 60 Millionen Euro voll ausschöpfen können, die Effekte auf Filmwirtschaft und Beschäftigung waren enorm", erklärte er.

 

Es sei gelungen, die gesamte Filmwirtschaft am Deutschen Filmförderfonds teilhaben zu lassen, da neben den Produzenten mittelbar auch die Studios, filmtechnische Unternehmen und kreative Filmschaffende profitieren.

 

 

Die Bundesregierung fördert seit Anfang 2007 die Produktion von Kinofilmen durch den Deutschen Filmförderfonds mit 60 Millionen Euro jährlich. Erstattet werden bis zu 20 Prozent der in Deutschland anfallenden Produktionskosten. Von der zunächst bis einschließlich 2009 geplanten Maßnahme profitieren nicht nur große Produktionen. Auch kleinere und mittlere Projekte mit einem Budget ab 1 Million Euro können eine Teilerstattung der Produktionskosten beantragen. Ziel ist es, den Produktionsstandort Deutschland zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit und Qualität der deutschen Filme weiter zu steigern.

 

Weitere Informationen unter www.ffa.de.

 

Quelle: www.bundesregierung.de

Teilen

Zurück