Die Museumspädagogik des Arp Museums

Das Arp Museum Bahnhof Rolandseck bietet durch die Eröffnung des Richard Meier Baus in seiner inhaltlichen und architektonischen Ausgestaltung, seiner topographischen Lage und seiner günstigen vielfältigen Verkehrsanbindungen ideale Voraussetzungen für eine pädagogische Arbeit.

Diese besonderen Gegebenheiten werden zudem bereichert durch die vielschichtige Kunst Hans Arps und Sophie Taeuber-Arps, sowie durch interessante Wechselausstellungen anderer Künstler.

 

Diese umfassenden Möglichkeiten werden intensiv für eine museumspädagogische Arbeit genutzt. Ziel soll es sein, die Schüler des nördlichen Rheinland-Pfalz, das Museum als ihr Museum empfinden zu lassen. Hier sollen sie keine Schwellenangst, keine Berührungsängste spüren, sondern in der Auseinandersetzung bzw. kreativen Umsetzung moderner Kunst eine Bereicherung des schulischen Alltags, emotionale Entwicklung und Hilfe zur Lebensbewältigung erfahren.

 

Museumspädagogische Arbeit im Richard Meier-Bau

 

Im Neubau wird Hans Arp in seiner künstlerischen Vielfältigkeit und Kreativität, mit seinen Zeichnungen, Papierarbeiten, Collagen, Skulpturen, seinem literarischen Schaffen noch anschaulicher präsentiert werden können. Junge Menschen sind leicht für seine heitere, oft humorvolle, vitale Arbeit zu begeistern. Die Kunst der Dadaisten selbst wirkt jugendlich und inspirierend.

 

Hier stehen separate pädagogischer Räumlichkeiten für Kunstworkshops in Theorie und Praxis zur Verfügung. Versierte Museumspädagogen und Künstler werden hier in vielfältiger Weise arbeiten. Ab Herbst wird dann ein Komplett-Programm, das von Töpfern über Steinmetzarbeiten, textiles Arbeiten, Zeichnen und Malen den klassischen Kanon der Museumspädagogik bedient, angeboten. Darüber hinaus werden aber auch das literarische Werk Arps und die Architektur des Gebäudeensembles miteinbezogen.

 

Für Schüler ein interessanter und aufregender Weg zur Kunst- genauso wie der eigentliche "Fuß"weg, um zu den späteren museumspädagogischen Räumen im Richard Meier Bau zu gelangen. Dieser führt durch ein spätklassizistisches Bauwerk, unter den Bahngleisen her durch einen phantastisch bespielten Raum mit Tier- und Menschenskulpturen von Johannes Brus , durch einen Tunnel mit Lichtarbeiten von Barbara Trautmann , der 44m-langen Auffahrt mit einem Aufzug, dem Gang durch lichtdurchflutete Räume zur eigenen kreativen Arbeit.

 

Pädagogische Arbeit bis zum 28. September 2007

 

Bis zur Eröffnung des neuen Arp Museums bieten wir im Bahnhof Rolandseck dialogische Führungen durch das Gebäude und die aktuellen Ausstellungen an sowie Workshops z. B. zur Skulptur des 20. Jahrhunderts, zu Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp (angesprochen sind hier vor allem Oberstufen der Gymnasien) sowie kreatives Arbeiten in Wechselausstellungen.

 

Das Angebot kann auch in Englisch, Französisch und Niederländisch wahrgenommen werden.

 

Durch die ideale Verkehrsanbindung (Museum mit eigenem Gleisanschluss, direkte Lage an der B9 sowie direkter Schifffahrtshaltepunkt) lässt sich das Angebot gut in einen Tagesausflug von Schulklassen einbinden. Die Schüler reisen per Bahn an, fahren mit dem Schiff weiter , kommen eine Strecke mit dem Rad... d.h. für die Anreise gibt es viele Variationsmöglichkeiten. Im Anschluss könnte der Wildpark Rolandseck, das Friedensmuseum und das Römische Museum in Remagen oder das Schwimmbad Remagen besucht werden.

 

Angesprochen fühlen sollen sich auch Kindergärten, Jugendgruppen von Kirchengemeinden etc. Der pädagogische Dienst ist bemüht, Themen individuell anzubieten, bzw. in den Lehrplan und die Arbeit der jeweiligen Institution einzupassen und einzugliedern. Zur Zeit sind die erfahrenen Museumspädagogen Marion Grimm-Kirchner (Kunstmuseum Karlsruhe und Kunstmuseum Bonn) und Peter Peters (Kunstmuseum Bonn und Max-Ernst-Museum Brühl) in die Planung bzw. die praktische Durchführung einbezogen.

 

 

Anmeldungen

Gisela Götz, Museumspädagogik

Hans-Arp-Alle 1

D-53424 Remagen

Tel. + 49 (0)2228 94 25 - 0 oder

Tel. + 49 (0)2228 94 25 - 18

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