Exzellenzhaus Trier e.V. ("Exhaus")

Als provinzieller Ausdruck der Jugendzentrumsbewegung im Zusammenhang mit der politischen Aufbruchstimmung nach '68 wurde "Exzellenzhaus Trier e.V." am 09. März 1972 als freies, selbstverwaltetes Jugendzentrum gegründet. Im Exhaus gilt der Satz: Im Exhaus ist nix los, es sei denn, man macht es. Das Exhaus ist kein Haus mit einem Kulturbetrieb als Dienstleistung, sondern versteht sich von seiner Gründung bis heute als ein Haus, das das Prinzip Selbstorganisation betont. Es lebt vom Engagement der Leute, die sich darin aufhalten. Seine Ideale sind Integration, Selbstverwirklichung und soziales Verhalten, seine Wurzeln liegen in der Selbstbetätigung der Jugendlichen und in der sozialpädagogisch ausgerichteten Jugendarbeit.

 

Das "Exhaus" beherbergt ein buntes Sammelsurium unterschiedlichster sozialer, sozialpädagogischer, kommunikativer und kultureller Zielsetzungen. Das jugendkulturelle Angebot erstreckt sich von Konzerten, Parties über Lesungen und Filmvorführungen bis hin zu Theaterveranstaltungen der "Jungen Bühne Exhaus". Graffiti-Künstler können ihrer Kreativität an legalen Wänden, den "Walls Of Fame", freien Lauf lassen und Skater sich im Hof auf der Half-Pipe austoben. Schulkinder zwischen 6 und 14 Jahren finden im Hort vielfältige Möglichkeiten ihren Tag zu verbringen.

 

Heute ist, angepasst an die Lebenswelt der Jugendlichen, Jugendkulturarbeit die vorherrschende Methode der Jugendarbeit. Sie erschliesst Jugendlichen Räume, in denen sie ihr Ausdrucks- und Darstellungsvermögen entfalten können. Für viele wird das "Exhaus" erst durch das "Exil", den größten Veranstaltungskeller in Trier, interessant. Fachschaftsfeten, Programmdiscos und vor allem Live-Konzerte von Rock bis Indepentent, von Heavy bis Hardcore machen das Programm des Exils aus. Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit, Veranstaltungen zu organisieren. Neben dem "Exil" als Veranstaltungsraum für ca. 500 Leute gibt es noch den "Schimmelkeller" für ca. 300 Leute. Auch das "Café Exakt" steht für Veranstaltungen zur Verfügung.

 

Wer eine Veranstaltung organisieren will, Kurse leiten, wer ehrenamtlich bei Veranstaltungen mitwirken will, wer sich in den Selbstverwaltungsgremien engagieren, wer das Kulturprogramm in der Stadt mit gestalten will oder ein Praktikum/Projekt leisten möchte - der ist herzlich willkommen.

 

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