Mehr als 13.000 Besucher zu später Stunde unterwegs / Rekord: 42.000 Einzelbesuche in den Institutionen
Großer Erfolg für die fünfte Mainzer Museumsnacht: Nach ersten Zählungen waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 18.00 und 4.00 Uhr knapp 13.000 Besucher zu später Stunde unterwegs und damit etwas mehr als im vorigen Jahr. Einige der teilnehmenden Kulturinstitutionen erlebten dabei einen wahren Ansturm: Das Landesmuseum zählte mit rund 5000 die meisten Einzelbesuche, gefolgt vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum mit 3500 Besuchern an den zwei Standorten.
Neugierig war das Publikum aber auch auf die vielen Einrichtungen, die erstmals für die Museumsnacht zu später Stunde ihre Türen geöffnet hatten: Das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum zählte 1818 Besucher, die Domschatzkammer weitere 1787. Insgesamt wurden in der fünften Mainzer Museumsnacht damit rund 42.000 Einzelbesuche gezählt - ein neuer Rekord (2008: 40.000).
Schon in der Vorbereitung hatte die Mainzer Museumsnacht 2009 einige Bestmarken aufgestellt: 42 Museen, Galerien, Institutionen und freie Kultureinrichtungen hatten in der Nacht zum Sonntag geöffnet und damit so viele wie nie zuvor (2008: 34). Das Publikum hatte die Qual der Wahl zwischen den großen Museen wie dem Gutenberg- und dem Naturhistorischen Museen, den vielen Galerien in der Altstadt, Institutionen wie dem SWR und dem Institut Francais und den vielen jungen Kulturinitiativen in der Mainzer Neustadt. Bei den beiden Abschlussparties im Frankfurter Hof und im DGB-Haus wurde die Museumsnacht noch bis in die frühen Morgenstunden verlängert.
„Es war eine wunderbare und sehr stimmungsvolle Mainzer Museumsnacht“, zeigte sich Kulturdezernent Peter Krawietz nach seinem nächtlichen Streifzug durch die Institutionen beeindruckt. „Ich bin vor allem von dem hochwertigen Begleitprogramm begeistert, das viele der Einrichtungen zusätzlich auf die Beine gestellt haben. Es war deutlich spürbar, dass es nicht um einen einmaligen Event ging - das gesamte Programm war inhaltlich ansprechend und wird sicher viele Besucher zu einem weiteren Museumsbesuch anregen.“
Auch Jan-Sebastian Kittel, Projektleiter der Museumsnacht im städtischen Kulturdezernat, war mit der fünften Museumsnacht hoch zufrieden. „Organisatorisch ist alles reibungslos verlaufen. Das verdanken wir auch unseren vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die ein solches Großereignis nicht möglich wäre.“ Dass die Museumsnacht 2009 eine ganz besondere geworden ist, habe sich schon bei der Vorbereitung abgezeichnet: „Es war für uns als Veranstalter beeindruckend zu sehen, wie positiv und konstruktiv die viele Kräfte aus der Mainzer Kulturszene zusammengewirkt haben.“
Die endgültigen Besucherzahlen werden im Laufe der kommenden Woche bekannt gegeben.
Quelle: www.mainz.de