Keramikmuseum Westerwald, Höhr-Grenzhausen

Der Westerwald, auf halbem Weg zwischen Köln und Frankfurt gelegen, ist mit seinen in Europa eizigartigen Tonvorkommen und dem dort gefertigten salzglasierten Steinzeug nicht nur Insidern ein Begriff. Mitten im Kannenbäckerland liegt der 1982 vom Westerwaldkreis errichtete Museumsneubau für die Sammlung historischer und zeitgenössischer Keramik - unmittelbar an der A 48, Ausfahrt Höhr-Grenzhausen.

 

Auf 1.500 m² erfährt der Besucher hier Wissenswertes zu der mehr als 5 Jahrhunderte währenden Geschichte der Keramik in der Kannenbäckerregion und zu den internationalen Trends der zeitgenössischen Keramik. Das Museum zeigt Kunst, Handwerk und Tradition, frei gestaltete plastische Arbeiten, gedrehte, montierte Stücke sowie die innovative Verwendung neuer Materialien und Techniken. Auf Anfrage steht eine umfassende Studiensammlung und eine reichhaltige Fachbibliothek zur Verfügung. Das umfangreiche Angebote der Museumspädagogik für Kinder und Jugendliche und die ausgestellten Maschinen und Werkzeuge, u.A. das kürzlich erst fertiggestellte, über 4 Meter hohe Modell eines Kannenofenofens, eine echte Pfeifenpresse, Fußdrehscheibe und zahlreiche Utensilien aus Handwerk und Technik vervollständigen das interessante Angebot.

 

Durch spektakuläre Ausstellungen und nicht zuletzt durch die Ausschreibung des Westerwaldpreises als internationalen Wettbewerb präsentiert sich das Keramikmuseum Westerwald als Forum Zeitgenössischer Keramischer Kunst. Seit 1973 verleiht der Westerwaldkreis im fünfjährigen Turnus den Westerwaldpreis für Keramik. Er wird in den Kategorien Einzelprodukte (keramische Plastik, keramisches Gefäß, salzglasiertes Steinzeug und -porzellan und den Förderpreis für junge Keramiker bis 35) sowie seriell/industriell gefertigte Produkte vergeben.

 

Nach dem Spaziergang im Museum laden die Museumstöpferei und die Cafeteria zum Verweilen ein.

 

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