Konstantin-Ausstellung begeistert

Zwischenbilanz zur Halbzeit der Landesausstellung "Konstantin der Große"

 

Zur Halbzeit der Konstantin-Ausstellung zogen die Vertreter der Gesellschafter Land Rheinland-Pfalz, Bistum Trier und Stadt Trier in einem Pressegespräch am 20. August 2007 im Stadtmuseum Simeonstift Zwischenbilanz. "Wir sind mehr als zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Ausstellung", so der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. "Bislang wurden 156.000 Tickets verkauft. Das entspricht einer Besucherzahl von 362.000 an den drei Standorten." Der Kulturstaatssekretär äußerte sich sehr zuversichtlich darüber, dass die angestrebten 250.000 verkauften Tickets erreicht werden. Allein die Buchungen für Gruppen beliefen sich mittlerweile auf insgesamt 5.400 Führungstermine. Für das große Interesse an der Ausstellung sprächen auch die Verkaufszahlen des Kataloges: Ausstellungskatalog und Kinderkatalog seien bereits in der zweiten Auflage. Hofmann-Göttig berichtete weiter über das anhaltende und positive Presseecho zur Ausstellung im In- und Ausland. Die Ausstellungsgesellschaft erreichen Anfragen von Journalisten unter anderem aus den USA, Bulgarien, Russland, Schweden, Griechenland und Italien. Die geographisch am weitesten entfernten Anfragen seien aus Brasilien und Australien gekommen.

 

Auch Prof. Dr. Winfried Weber, Direktor des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf der Ausstellung zufrieden: "Es ist sehr erfreulich, was derzeit in unserem Museum passiert. Jeden Tag haben wir rund 1000 Besucherinnen und Besucher. Bemerkenswert ist die Aufmerksamkeit und die lange Verweildauer." Als besondere Highlights der Ausstellung nannte er neben den Deckenmalereien aus Trier und den Modellen der konstantinischen Kirchenbauten vor allem die frühchristlichen Sarkophage aus Rom. Die Führungen im spätantiken Gräberfeld unter St. Maximin und durch die Ausgrabungen unter der Dom-Information seien sehr gut gebucht, berichtete Weber weiter. Die Dom-Information biete hier wegen der großen Nachfrage zusätzliche Führungen an. Das Begleitprogramm in der nachgebauten Hauskirche von Dura-Europos fände ebenfalls sehr großen Anklang.

 

Ulrich Holkenbrink, Kulturdezernent der Stadt Trier zeigte sich ebenfalls begeistert von dem bisherigen Verlauf der Ausstellung. "Trotz der zahlreichen Besucher herrscht in den Ausstellungsräumen keine drangvolle Enge. Hier hat sich das Gruppenbuchungssystem der Tourist-Information, mit dem die Gruppenbesuche gesteuert werden, bewährt", so der Kulturdezernent. Ferner berichtete er, dass die Übernachtungszahlen in Trier im ersten Halbjahr 2007 um etwa 3% gestiegen seien, was eine Steigerung von rund 10.000 Übernachtungen entspräche. "Wir erwarten in den kommenden Monaten deutlich ansteigende Zahlen. Die Anzahl der gebuchten Pauschalpakete hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, wobei überwiegend Pauschalen in Verbindung mit der Konstantin-Ausstellung gebucht wurden", sagte Holkenbrink.

 

Dass die Besucherinnern und Besucher durchweg sehr zufrieden mit der Ausstellung sind, zeigen die ersten Ergebnisse der Besucherbefragung, die im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur von der Initiative Region Trier e.V. in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Tourismus Institut an der Universität Trier GmbH sowie dem Institut für Freizeit- und Tourismusgeographie durchgeführt wird. Dr. Richard Groß von der Initiative Region Trier e.V. sagte, es sei das Ziel der Befragung, die wirtschaftlichen Effekte des Ausstellungsprojekts für die Region zu ermitteln. Die Befragung gibt ebenfalls Aufschluss über die Herkunft der Museumsbesucherinnen und -besucher. Bemerkenswert ist der hohe Anteil von weit anreisenden Besuchern. "Wir freuen uns sehr über die positiven Ergebnisse der Befragung und die Zufriedenheit der Besucher", sagte Kulturstaatssekretär Hofmann-Göttig. "Fast alle werden die Ausstellung weiterempfehlen. Dies ist ein großes Kompliment, das zeigt, dass wir mit der Konzeption der Ausstellung, den internationalen Exponaten und der aufwendigen Ausstellungsarchitektur unser Ziel erreicht haben."

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