Künstlermesse „Kunst direkt“

Vom 12. bis zum 14. März 2010 findet in der Rheingoldhalle auf mehr als 7000 qm die neunte rheinland-pfälzische Künstlermesse „Kunst direkt“ statt. Eine unabhängige Fachjury hat dafür aus knapp 240 eingereichten Bewerbungen 170 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt.

Vom 12. bis zum 14. März 2010 findet in der Rheingoldhalle auf mehr als 7000 qm die neunte rheinland-pfälzische Künstlermesse „Kunst direkt“ statt. Eine unabhängige Fachjury hat dafür aus knapp 240 eingereichten Bewerbungen 170 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt.

 

„Wir werden bei dieser Künstlermesse einen sehr interessanten Querschnitt der Bildenden Kunst-Szene unseres Landes präsentieren können“, sagte Kulturministerin Doris Ahnen. „Dadurch bietet sich vielen Künstlerinnen und Künstlern die Chance, in direkten Kontakt zum kunstinteressierten Publikum zu treten und ihre Werke auf dem Markt anzubieten.“ Die Messe sei ausdrücklich als Selbstvermarktungs-Forum angelegt und wolle eine Kultur des Kunstkaufens fördern. „Dass wir mit dieser Ausrichtung richtig liegen, belegen die positiven Rückmeldungen, die wir bei den zurückliegenden Messen sowohl von den Künstlerinnen und Künstlern als auch von den Besucherinnen und Besuchern bekommen haben“, sagte Ministerin Ahnen.

Bei der zurückliegenden Messe im Jahr 2008 wurden über 8000 Besucherinnen und Besucher gezählt - damit konnte die letzte Künstlermesse an ihr Rekordergebnis von 2006 anknüpfen.

 

Aufstrebende Künstlerinnen und Künstler wie Christian Felder, Markus Georg Reintgen oder Laura Weinand seien ebenso dabei wie renommierte Künstlerinnen und Künstler wie Thomas Brenner, Birgid Helmy, Eberhard Linke, Sieglinde und Guido Ludes, Liesel und Johannes Metten oder Reinhold Petermann. Hinzu kämen Preisträgerinnen und Preisträger sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes, beispielsweise Juliane Gottwald, Matthias Matzak, Christian Peter, Elke Richert oder Thomas Sterna.

 

Mit 66 Künstlerinnen und Künstlern stelle die Sparte Malerei das größte Kontingent, gefolgt von der Grafik (41), der Bildhauerei/Plastik (26) und der Fotografie (19). Die Übrigen deckten die gesamte Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen ab.

 

Aufschlussreich sei auch ein Blick auf das breite Altersspektrum: der jüngste Teilnehmer wurde 1980 geboren, der älteste im Jahr 1925.

 

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stehen je zwölf Quadratmeter Standfläche zur Verfügung. Die drei kreativsten Ausstellungsflächen werden mit dem „Messe-kreativ-Preis“ ausgezeichnet. Neben der klassischen Präsentation auf einzelnen Standflächen wird es auf der ‚Kunst direkt 2010’ erstmals auch ein Skulpturenforum geben, das vor allem Bildhauerinnen und Bildhauern die Präsentation ihrer Plastiken auf einer offenen Fläche ermöglicht. Neu auf der Kunst direkt 2010 sind auch ein spezielles Forum für junge Talente sowie Workshops und offene Veranstaltungen zum Thema „Kunstmarkt“.

 

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kämen aus dem Großraum Mainz beziehungsweise aus dem Kreis Mainz-Bingen (43), gefolgt von den Landkreisen Südliche Weinstraße mit 8 und Germersheim mit 6 Künstlerinnen und Künstlern. Die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien gut über die übrigen Landkreise verteilt.

 

Außerdem beteiligten sich auch bei der neunten Künstlermesse nach Angaben von Kulturministerin Ahnen wieder Gäste aus den rheinland-pfälzischen Partnerländern beziehungsweise -regionen Fujian (China), Burgund und Mittelböhmen. Darüber hinaus zeige das Künstlerhaus Schloss Balmoral mit Bad Ems-Patience - Wenz’n Warras Arbeiten ehemaliger Stipendiatinnen - die zudem Teilnehmerinnen beim laufenden Mentoring für Bildende Künstlerinnen des Landes Rheinland-Pfalz sind - sowie die interaktive Performanceaktion Soziale Plastik des Künstlers Brandstifter, der erst kürzlich ein Stipendium in New York mit Unterstützung der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und des Künstlerhauses Schloss Balmoral absolviert hat. Weitere Arbeiten werden von Studierenden des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas der Fachhochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen ausgestellt und angeboten.

 

Ideeller Träger der Messe ist der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz; wirtschaftliche Träger sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die Congress Centrum Mainz GmbH.

Der Geschäftsführer der Congress Centrum Mainz GmbH, August Moderer, die mit der Durchführung der Messe wiederholt betraut worden ist, erklärte, dass die lichtdurchfluteten Flächen in der Rheingoldhalle eine ideale Voraussetzung für die Präsentation der Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler bieten.

 

Wie in den Vorjahren werde es erneut ein attraktives und pädagogisch betreutes Kinderprogramm geben, sowie besondere Eintrittstarife für Kinder und Jugendliche. Erstmals werden auch Führungen für Erwachsene angeboten, teilte der CCM-Geschäftsführer mit.

 

 

Die Messe wird an allen drei Tagen von 11 bis 19 Uhr geöffnet sein.

Zusätzlich wird die „Kunst direkt“ für vorher angemeldete Schulklassen geöffnet sein.

Besondere Führungen für Schulklassen werden nach Terminvereinbarung organisiert.

Neu in diesem Jahr ist auch die Kinderkarte für 5,-€, die für alle 7- bis 18-Jährigen Gültigkeit hat. Daneben wird es ein pädagogisch betreutes Kinderprogramm geben, so dass Familien die Messe getrost im Rahmen eines Ausfluges besuchen können.

 

Tageskarten zu 9,50€, ermäßigt zu 8,-€ werden direkt an der Ausstellungskasse verkauft. Weitere Informationen auch unter www.kunst-direkt.rlp.de

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