Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Teresa Ginsberg (Daaden), Katharina Sch
mitt (Berlin), Andreas Noga (Alsbach) und Dr. Andreas Martin Widmann (Mainz-Kastel/London) erhalten in diesem Jahr den mit jeweils 2.500 Euro dotierten Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz.
Dieser Literaturpreis, der nach der Pfälzer Lyrikerin und Romanautorin Martha Saalfeld benannt ist (geboren 1898 in Landau, gestorben 1976 in Bad Bergzabern), soll Autorinnen und Autoren helfen, ein noch nicht abgeschlossenes literarisches Projekt zu Ende zu führen.
„Wir möchten mit diesem Preis einerseits einen finanziellen Beitrag dazu leisten, dass sich Autorinnen und Autoren ihrer Arbeit an einem Manuskript widmen können. Auf der anderen Seite bescheinigen wir ihnen damit, dass sie an einem bemerkenswerten Projekt arbeiten. Das ist sicherlich nicht weniger wichtig als das Preisgeld selbst“, sagte Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur.
Um den Martha-Saalfeld-Förderpreis 2012 konnten sich Autorinnen und Autoren bewerben, die in Rheinland-Pfalz geboren wurden, die hier leben oder die durch ihr literarisches Schaffen eng mit dem kulturellen Leben des Landes verbunden sind. Die Bewerberinnen und Bewerber mussten ein Exposé und einen Auszug aus ihrem Manuskript einreichen.
Um die vier Förderpreise bewarben sich insgesamt 104 Autorinnen und Autoren.
Eine Fachjury, die in diesem Jahr aus dem Leiter der Kulturredaktion der Rhein-Zeitung, Claus Ambrosius, der Literaturwissenschaftlerin Dr. Anja Ohmer (Leiterin des Zentrums für Kultur- und Wissensdialog am Campus Landau der Universität Koblenz-Landau), der Autorin und Künstlerin Wilma JungPrael (Liebshausen/Hunsrück - Martha-Saalfeld-Förderpreisträgerin des Jahres 2009) und dem Literaturreferenten des Landes, Michael Au, bestand, votierte für die o.g. Preisträger. „Die hohe Zahl der Bewerbungen belegt meiner Ansicht nach, dass wir mit der Ausrichtung dieses Förderpreises richtig liegen“, resümierte die Ministerin, Doris Ahnen.