Mythenlabor eröffnet

Recherchieren in der Geschichte, surfen in der Mythen- und Sagenwelt - im neu geschaffenen Mythenlabor können das ab heute die Besucher des Nibelungenmuseums in Worms an vier dafür vorgesehenen Terminals.

Recherchieren in der Geschichte, surfen in der Mythen- und Sagenwelt - im neu geschaffenen Mythenlabor können das ab heute die Besucher des Nibelungenmuseums in Worms an vier dafür vorgesehenen Terminals.

 

Einfach wie bei einem Fahrkartenautomat sei die Bedienung der Terminals, so Olaf Mückhain, Leiter des Wormser Nibelungenmuseums. Nicht nur zahlreiche Kurzfilme zum Thema Mythen, Nibelungen, Mittelalter und der Stadt Worms findet man an den Wandterminals, sondern auch die virtuell aufbereiteten Stationen des Museums sowie eine Bilder- und Themensuche. Auch Fantasy- und Science-Welten werden berücksichtigt, etwa der Kosmos von "Star Wars" oder "Herr der Ringe".

 

Der Produzent und Künstler T.W. Eichfelder, der das Mythenlabor konzipierte, animierte auch unter anderem die Malerei der Heidelberger Liederhandschrift. Auch für die Speyerer Samurai-Ausstellung hat Eichfelder Filmsequenzen produziert.

 

Das Mythenlabor ersetzt den bisherigen virtuellen "Schatzraum". Dieser habe sich im Betrieb nicht bewährt, so Mückhain. Als Geschenk hat er nun einen Platz im Karlsruher Zentrum für Kunst- und Medientechnik gefunden.

 

Rund 80.000 Euro und viel Eigenleistung hat die Umwandlung des Schatzraums in das Mythenlabor gekostet. Geplant sind noch eine Erweiterung der Zugriffsmöglichkeiten, weitere Filmsequenzen und ein kindgerechter Auftritt. "Unser Hauptbetätigungsfeld bleibt es, Wissen zu vermitteln und, was vielleicht wichtiger ist, Neugier und Interesse zu wecken", erklärt Mückhain. Gerade Kinder sollten nicht überfordert werden, sondern auf unterhaltsame und spannende Weise Informationen bekommen. Deshalb ist er durchaus stolz, in diesem Jahr bereits 50 Kindergeburtstage ausgerichtet zu haben.

 

Weiter Informationen unter www.nibelungenmuseum.de

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