Open Air auf der Festung Ehrenbreitstein, Koblenz

In den 80er Jahren gab es eine ganze Reihe von Bands, die in der Indie-Szene für Furore sorgten. An vorderster Front standen schon damals die Engländer von New Model Army, mit Hits wie "51st State", "Stupid Questions", "Vagabounds" oder auch "Purity".

 

1982 gründeten Justin Sullivan (Vocals), Robert Heaton (Drums) und Stuart Morrow (Bass) die Band und gaben ihr den Namen der unter Oliver Cromwell kämpfenden revolutionären, republikanischen Armee zu Zeiten des englischen Bürgerkriegs. New Model Army verstanden sich anfangs als Sprachrohr der unterdrückten Arbeiterklasse unter der damaligen Premierministerin Margaret Thatcher.

 

Ihre große Europatournee führte die Band 1984 zum ersten Mal nach Deutschland. "Carnival" nennen New Model Army ihr aktuelles, neuntes Studioalbum. Weil die Welt immer mehr einem mittelalterlichen Maskenball oder einem Volksfest gleicht, in der es immer bunter, emotionaler, vermischter, chaotischer wird, wie Sullivan sagt.

 

Auch ein Vierteljahrhundert nach ihrer Gründung sind die Anwälte der Arbeiterklasse, das schlechte Gewissen einer dekadenten Gesellschaft, nicht leiser geworden - und live keinesfalls ruhiger. Fetter Sound, perfekt abgemischt, ohne viel Firlefanz.

 

New Model Army sind zu sehen am Samstag, den 19. August 2006, um 19 Uhr auf der

 

Festung Ehrenbreitstein

Veranstaltungsgraben

56077 Koblenz

 

Vorgruppen an diesem Abend sind Gem, eine fünfköpfige Band aus Utrecht, und Turbostaat aus dem hohen Norden.

 

Vorverkaufsstellen für das Konzert sind online gelistet unter www.poppconcerts.de/tickets.php

 

Foto: © Jochen Melchior

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