Erstmals werden sich das Philharmonische Staatsorchester Mainz und das Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz für ein Großkonzert zusammenschließen, das am 19. März in Mainz und am 20. März in Koblenz aufgeführt wird. Auf dem Programm stehen das Violinkonzert d-moll von Chatschaturjan und die Sinfonie Nr. 4 c-Moll von Schostakowitsch. Die Leitung hat der Chefdirigent der Rheinischen Philharmonie, Daniel Raiskin.
Die für dieses Konzert ausgewählten Werke von Schostakowitsch und Chatschaturjan, der mit seinem „Säbeltanz“ einen Gassenhauer in der Konzertliteratur der klassischen Moderne komponiert hat, zählen zu den Musikstücken, für die eine besonders große Orchesterbesetzung erforderlich ist. Die durch die Orchesterstrukturreform eingeführte Innere Kooperation macht es nunmehr möglich, dass sich zwei eigenständige Orchester zu einem solchen gemeinsamen Konzert zusammen finden.
„Damit können wir unserem Publikum in Mainz und Koblenz ein Konzertereignis bieten, das ansonsten nicht möglich wäre und das die Musikerinnen und Musiker beider Orchester ganz besonders motiviert, ihr Bestes zu geben“, freut sich Daniel Raiskin auf dieses Konzertereignis. Und seine Mainzer Kollegin, Catherine Rückwardt, ergänzt: „Das bleibt hoffentlich kein einmaliges Ereignis; wir planen bereits eine Fortsetzung der Kooperationskonzerte im kommenden Jahr.“
Den besonderen Charakter dieses ersten Kooperationskonzerts und der geplanten Aufführungen hat auch DeutschlandRadio Kultur erkannt: Der Sender wird das Konzert live im Rundfunk übertragen.
Für die Konzerte in Mainz am 19. März um 20:00 Uhr in der Phönixhalle und in Koblenz am 20. März um 20:00 Uhr in der Rhein-Mosel-Halle sind noch Karten erhältlich.