Rasilainen verlängert Vertrag bei der Deutschen Staatsphilharmonie nicht

Generalmusikdirektor Ari Rasilainen wird seinen bis Sommer 2009 datierten Vertrag als Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz nicht weiter ver-längern. Dies teilte Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, heute in Mainz mit.

 

Damit geht eine sieben Spielzeiten umfassende sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem finnischen Dirigenten und dem bedeutendsten Klangkörper des Lan-des Rheinland-Pfalz zu Ende. Rasilainen, vor seiner Amtsübernahme in Ludwigsha-fen bereits Chefdirigent des Norwegischen Radioorchesters Oslo sowie Ständiger Gastdirigent des "Aarlborg Symfoniorkester", will sich neuen Herausforderungen stellen. Auch möchte er sich zukünftig verstärkt seinen internationalen Gastspielver-pflichtungen widmen.

 

Ministerin Ahnen äußerte Verständnis für die Entscheidung Rasilainens und betonte, dass sich unter seiner Leitung der künstlerische Standard des Orchesters hervorra-gend weiterentwickelt habe: "Die Deutsche Staatsphilharmonie ist eines der profilier-testen Konzertorchester in Deutschland, und es ist ein Verdienst von Ari Rasilainen, den Rang nicht nur gefestigt, sondern sogar weiter ausgebaut zu haben."

 

Der im Sommer 2009 scheidende Chefdirigent habe die rheinland-pfälzische Orchesterstrukturreform konstruktiv begleitet und auch in dieser Phase einen sehr positiven künstlerischen Beitrag geleistet, so die Ministerin.

 

Sie kündigte an, dass in Kürze das Findungsverfahren für eine Nachfolge in Gang gesetzt werde, um eine Kontinuität der künstlerischen Arbeit ab der Spielzeit 2009/2010 zu sichern.

 

"Bis dahin dürfen wir uns noch auf wundervolle Konzerte unter der Leitung von Herrn Rasilainen freuen", sagte Ahnen.

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