Römisches Spielzeug als Grabbeigabe

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesarchäologie Koblenz, konnte bei archäologischen Ausgrabungen in Thür im Kreis Mayen-Koblenz unlängst eine perfekt erhaltene Tierfigur aus der Römerzeit bergen. Der Spielzeug-Hahn, gefertigt aus Keramik, wurde in einem römischen Brandgrab gefunden. Das Stück war Bestandteil der Grabausstattung eines Kindergrabes aus dem 2. Jh. n. Chr.

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesarchäologie Koblenz, konnte bei archäologischen Ausgrabungen in Thür im Kreis Mayen-Koblenz unlängst eine perfekt erhaltene Tierfigur aus der Römerzeit bergen.

 

Der Spielzeug-Hahn, gefertigt aus Keramik, wurde in einem römischen Brandgrab gefunden. Das Stück war Bestandteil der Grabausstattung eines Kindergrabes aus dem 2. Jh. n. Chr.

 

Das Kinderspielzeug lag in der Urne und sollte auch im Jenseits als lieb gewonnenes Utensil jederzeit zur Verfügung stehen. Zur Grabausstattung gehörten zudem ein Keramikteller und ein Krug.

 

Der 11,5 cm lange und 9 cm hohe Fund zeigt detailliert die Merkmale eines Hahns mit Schwanzfedern und Kamm. Die Untersuchung des Gräberfelds in Thür erfolgte im Rahmen des fortlaufenden Abbaus von Bimstuff.

 

Durch die Lage in den vulkanischen Bimsböden konnten die Beigaben so derart gut erhalten geborgen werden.

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