Standort der "Museen im Rittergut Bangert" ist eine ehemalige Gutsanlage, deren Anfänge bis in das Mittelalter datieren. Das repräsentative Wohnhaus, ein "Schlößchen" und die dazugehörigen Wirtschaftgebäude beherbergen heute drei Museen mit sehr unterschiedlichen Sammlungen: das Schloßparkmuseum mit dem Schwerpunkt Stadt- und Kunstgeschichte, die Römerhalle, die einen Überblick über die provinzial-römische Epoche vermittelt und das Museum für PuppentheaterKultur mit der Landessammlung Rheinland-Pfalz Rother.
Umgeben von einem historischen Landschaftspark mit Weiher, Grotte und exotischen Bäumen, präsentiert sich das Schloßparkmuseum, das Amalie von Anhalt-Dessau in den siebziger Jahren des 18. Jahrhunderts in klassizistischem Stil errichten ließ.
Schwerpunkte der Dauerausstellung sind Stadt- und Kunstgeschichte. Auch die wechselvolle Geschichte des Rittergutes Bangert vom "frey adelichen Rittergut" des 17. Jahrhunderts zum repräsentativen "Schlößchen" des Großbürgertums der Jahrhundertwende wird anhand von Möbel, Porzellan und Gemälden dokumentiert.
Die Geschichte der Badestadt, die im 19. Jahrhundert ein exklusives Publikum anzog, steht in engem Zusammenhang mit dem Erfolg der Bildhauerfamilie Cauer. Diese gründete ein erstes Atelier im Kurgebiet welches - mit angeschlossen Schauräumen - eine Attraktion für die Kurgäste wurde und den Erfolg der Künstlerdynastie begründete, welche über vier Generationen Künstler hervorbrachte, die auch international Anerkennung fanden.
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