Simone Solga: Bei Merkels unterm Sofa - 18. März 2010

Das Spiel- und Festhaus Worms soll im zweiten Halbjahr 2010 als neues Kultur- und Tagungszentrum wiedereröffnet werden. Während der Sanierungs- und Umbauarbeiten fungiert das LincolnTheater am Obermarkt als Ausweichspielstätte mit einem Programm für jeden Geschmack: Konzerte, hochkarätige Kammerschauspiele und nicht zuletzt viele bekannte Stars aus der Kabarett- und Comedyszene.

Das Spiel- und Festhaus Worms soll im zweiten Halbjahr 2010 als neues Kultur- und Tagungszentrum wiedereröffnet werden. Während der Sanierungs- und Umbauarbeiten fungiert das LincolnTheater am Obermarkt als Ausweichspielstätte mit einem Programm für jeden Geschmack: Konzerte, hochkarätige Kammerschauspiele und nicht zuletzt viele bekannte Stars aus der Kabarett- und Comedyszene.

 

So begaben sich die Twotones am 27. Februar auf eine „Glücks-Tour“. In ihrem neuen Pop-Chanson-Kabarett-Programm bieten sie als „Glückskompetenzteam“ mit anarchischem Witz und praktischen Handlungsanweisungen Hilfestellung in speziellen (Un-)Glückslagen.

 

Am 18. März plaudert Simone Solga aus, was „Bei Merkels unterm Sofa“ liegt. Denn die Kabarettistin ist nun - als Kanzlersouffleuse unersetzlich - das „Mädchen für alles“ im Kanzleramt. Sie hält Merkel den Schirm übers Dekolleté, flüstert ihr Kosenamen für den Gatten ins Ohr, sorgt dafür, dass sie bei der Koalitionsrunde eine gute Figur macht und schiebt sie genau so sicher über internationales Parkett wie über deutsches Laminat.

 

Das Chawwerusch Theater präsentiert am 23. März „Die sieben Tage des Simon Labrosse“, eine Farce von Carole Fréchette, im Lincoln Theater. Der Arbeitslose Simon Labrosse ist überzeugt: „Wenn Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen hat, müsste es doch möglich sein, in der gleichen Zeit den idealen Job zu erfinden.“ Selbst als alle erdachten Berufe scheitern, bleibt er optimistisch: „Wenn einer nichts mehr hat, bleibt ihm immer noch sein Leben. Ich meine, er kann immer noch sein Leben erzählen. Gestatten: Simon Labrosse.“

 

Am 10. April diagnostiziert Arnulf Rating in seinem vermeintlich optimistischen Programm „Aufwärts“: Deutschland geht es im Grunde gut. Das Land ist vereint. Die Arbeitslosen werden nicht nur gefördert, sondern auch gefordert. Und dank des Klimawandels winkt selbst für Geringverdiener ein Platz an der Sonne: Im eigenen Land! Kein Anlass also für schlechte Stimmung und Panikmache.

 

Veranstaltungsort

Lincoln Theater

Obermarkt 10

67547 Worms

 

Weitere Informationen

www.lincoln-theater.de

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