Ende März verleiht Kulturstaatsminister Bernd Neumann zum ersten Mal den Deutschen Computerspielpreis. Mit der Auszeichnung fördert die Bundesregierung die Entwicklung kulturell und pädagogisch wertvoller Spiele.
Computerspiele haben sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil unseres gesellschaftlichen und kulturellen Lebens entwickelt. Immer mehr Menschen nutzen multimediale interaktive Unterhaltungs- und Lernangebote.
Umso wichtiger ist es, dass vor allem Kindern und Jugendlichen gute, pädagogisch wertvolle Computerspiele zur Verfügung stehen.
Deshalb hat die Bundesregierung zusammen mit dem Deutschen Bundestag und Branchenverbänden den Deutschen Computerspielpreis ins Leben gerufen. Er soll Anreiz und Hilfe für deutsche Spielentwickler und -hersteller sein, qualitativ anspruchsvolle Produkte auf den Markt zu bringen.
Der Preis versteht sich auch als Unterstützung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Denn die Entwicklung interaktiver Unterhaltungssoftware ist für andere Branchen ebenfalls von Bedeutung: Ihre Software findet Einsatz im Wissensmanagement, in der Industriesimulation und anderen Hightech-Industrien.
Der Deutsche Computerspielpreis ist die höchste Auszeichnung für interaktive Unterhaltungsmedien in Deutschland. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 600.000 Euro bereit.
Ausgewählt werden die Preisträger von einer unabhängigen Jury. Das erste Treffen der Jury fand am 2. Februar im Bundeskanzleramt statt. Neben Wissenschaftlern, Vertretern der Medienpädagogik und des Jugendmedienschutzes gehören ihr auch zwei Bundestagsabgeordnete, ein Landtagsabgeordneter sowie Vertreter der Spielbranche an.
Am 31. März wird Kulturstaatsminister Bernd Neumann den Deutschen Computerspielpreis im Rahmen einer Galaveranstaltung in München verleihen.
Quelle: www.bundesregierung.de