Der Unteroffizier Beckmann kehrt nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in seine Heimatstadt Hamburg zurück. Doch die Heimat will ihn nicht annehmen. Seine Frau findet er in den Armen eines anderen, sein Kind ist tot. Auch die Elbe, in die er sich in seiner Verzweiflung stürzt, wirft ihn ans Ufer zurück. So zieht Beckmann weiter durch die Stadt; zu einer neuen Frau, die aber einem anderen gehört; zu einem Oberst, dem er die Verantwortung für den Tod von elf Soldaten zurückgeben will, der ihm jedoch nur lachend die Tür weist.
Ein Kabarettdirektor, dem Beckmann seine Erlebnisse anbietet, gibt ihm zu verstehen, dass keiner an der Wahrheit über die Vergangenheit interessiert ist. Selbst der "liebe Gott", ein alter Mann, an den keiner mehr glaubt, scheint nur noch tatenlos zuzuschauen. So bleibt Beckmann nichts anderes übrig, als ungehört und auf sich gestellt - und immer draußen vor der Tür - weiter zu leben.
Wolfgang Borchert hat mit "Draußen vor der Tür" ein mitreißendes Drama um den unwilkommenen Kriegsheimkehrer Beckmann geschaffen.
Am 05. November 2005 um 20 Uhr gibt es eine Vorstellung im
Staatstheater Mainz, Kleines Haus, Hinterbühne
Gutenbergplatz 7
55116 Mainz
Karten gibt es unter Telefon 06131-28510 oder direkt im Internet unter www.staatstheater-mainz.de.