Stadtmuseum Simeonstift Trier

Nach zweieinhalbjähriger Umbauphase wurde das Stadtmuseum Simeonstift Trier im Mai 2007 wiedereröffnet. Eine innovative Gestaltung und eine anschauliche Konzeption der Ausstellung regt zur Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart an und lädt den Besucher ein, aktiv zu werden.

 

Die rund 900 Objekte der Sammlungsausstellung sind auf 1000 m² Ausstellungsfläche zu sehen. Grundlage des gesamten musealen Bestandes, der eine Zeitspanne von circa 2000 Jahren umfasst, bilden Schenkungen von Trierer Bürgern. Kostbare Gemälde und Skulpturen, feines Porzellan und Ostasiatika, aber auch Alltags- und Gebrauchsgegenstände bieten vielfältige Einblicke in Leben und Alltag, Wirtschaft und Handel, Politik und Glaube, Kunst und Technik - von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert.

 

Anlass zu den Baumaßnahmen gab die Einbindung der Stadt Trier in "Luxemburg und Großregion - Kulturhauptstadt Europas 2007" und die große Landesausstellung "Konstantin der Große", die seit 2. Juni 2007 im Rheinische Landesmuseum, im Dom- und Diözesanmuseum und im Stadtmuseum Simeonstift zu sehen ist.

 

Zum ersten Mal widmet sich eine Ausstellung in diesem Umfang dem römischen Kaiser, der Konstantinopel gegründet hat und die Geschichte Europas durch die Anerkennung des Christentums bis heute geprägt hat. Mehr als 150.000 Besucher haben bislang den Weg in die drei Ausstellungshäuser gefunden.

 

Der Teil "Tradition und Mythos" ist bis zum 04. November 2007 täglich von 10 bis 18 Uhr im Stadtmuseum Simeonstift zu sehen. Die Ausstellung behandelt die Rezeptionsgeschichte Kaiser Konstantins. Karl dem Großen und anderen Herrschern diente er als Vorbild weltlicher Macht. Künstler wie Raffael und Rubens setzten sich bildlich mit seiner Geschichte auseinander und in der Ostkirche wird er noch heute als Heiliger verehrt. Wertvolle Ikonen, Gemälde und Zeichnungen dokumentieren die große Bedeutung, die Konstantin im Mittelalter und in der Neuzeit beigemessen wurde.

 

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