Theaterprojekt in Berlin prämiert

Kooperationsprojekt der Levana-Schule Schweich und des Rheinischen Landesmuseums Trier wird in Berlin ausgezeichnet

Kooperationsprojekt der Levana-Schule Schweich und des Rheinischen Landesmuseums Trier wird in Berlin ausgezeichnet

 

Montag, 21 September, Konzerthaus von Berlin: Rita Simon und Tobias Steinmetz nehmen strahlend und ein wenig aufgeregt die Urkunde aus den Händen von Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern und Präsident der Kultusministerkonferenz, entgegen. Stellvertretend für ihre ganze Theatergruppe stehen sie auf der feierlichen Bühne des Konzerthauses Berlin. Sie sind in die Hauptstadt zur Preisverleihung angereist, nachdem sich ihr Performance-Projekt „Bilder machen Leute“ gegen große Konkurrenz durchsetzen konnte und im bundesweiten Wettbewerb „KINDER ZUM OLYMP!“ zu einem der vorbildlichsten Kooperationsprojekte zwischen Schulen, Künstlern und Kultureinrichtungen in ganz Deutschland ausgewählt wurde.

 

Auch in der diesjährigen fünften Wettbewerbsrunde „KINDER ZUM OLYMP!“ war die Konkurrenz stark: Über 800 Projekte hatten sich angemeldet, rund 350 schafften es in die Endrunde, aber nur 30 wurden ausgezeichnet. In der Sparte „Theater“ für die Klassen 10-13 konnte sich die Kooperation Schweich-Trier durchsetzen - Als einziges ausgezeichnetes Projekt aus Rheinland-Pfalz und als einzige ausgezeichnete Kooperation zwischen Schule und Museum im gesamten Wettbewerb.

 

Das Theater-Projekt entstand 2008 im Rahmen der Foto-Ausstellung „Bilder machen Leute“ im Rheinischen Landesmuseum Trier. Die Schüler der Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung entwarfen selbständig Theatersequenzen zu Bildern der Ausstellung und zeigten darin ihre eigene Sicht auf die Fotografien und das Ausstellungsthema. Sieben Schüler des Schattentheaters der Levana-Schule Schweich waren an dem Projekt beteiligt, unterstützt vom Spielleiter Carlos Malmedy und weiteren Lehrkräften sowie der Museumspädagogin des Landesmuseums Anne Kurtze. In zwei Performancen konnten die Besucher die Ausstellung auf eine neue Weise erleben. Das Ergebnis war eine ungewöhnliche, interaktive Ausstellungsführung ohne Worte mit Pantomime, Maskenspiel, Schattentheater und Videoeinspielungen.

 

In der Begründung der Fachjury wird der innovative Vermittlungsansatz des Projektes und das Engagement der Schüler gelobt.

 

Der bundesweite Wettbewerb „KINDER ZUM OLYMP!“ wird von der Kulturstiftung der Länder ausgelobt. Ausgezeichnet werden dort vorbildliche Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Kultureinrichtungen oder Künstlern, ausgewählt von einer Fachjury aus Kunst, Kultur und Schule.

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