Trier führt den "Konstantin-Thaler" als eigene Währung ein

Die Stadt Trier führt eine eigene Währung ein: den "Konstantin-Thaler". Die Münze mit dem Bildnis des spätrömischen Kaisers Konstantin soll in allen Geschäften der Trierer Innenstadt als offizielles Zahlungsmittel zugelassen werden, sagte der zweite Vorsitzende der City-Initiative Trier, Thomas du Buy, in der Moselstadt. Der Thaler, der etwa die Größe eines früheren Fünf-Mark-Stücks hat, kommt ab dem 6. Mai in Umlauf und hat bis Ende des Jahres Gültigkeit.

Anlass für die Einführung der Währung ist die Landesausstellung «Konstantin der Große» vom 2. Juni bis 4. November 2007 in Trier.

 

«Wir wollen das Thema Konstantin für jedermann im Portemonnaie anfassbar machen», sagte du Buy. Gestartet werde mit 5000 Geldmünzen, die in Absprache mit der kooperierenden Sparkasse Trier «je nach Bedarf kurzfristig aufgestockt werden» könnten. Die Sparkasse gibt die Münzen nach dem Startschuss zu jeder Zeit aus und nimmt sie auch bis Ende März 2008 wieder zurück, sagte er. Auf der Rückseite des Geldstücks seien die Porta Nigra und der Nennwert 10 abgebildet.

 

«Der Thaler soll ein schönes Andenken für Touristen und Trierer sein», sagte du Buy. Zu der bislang umfassendsten Schau über Konstantin (ca. 275 bis 337 n.Chr.), dessen Wirken und seine Zeit werden rund 250 000 Besucher in seiner einstigen Residenzstadt erwartet. Auf einer Fläche von mehr als 3000 Quadratmetern werden rund 1500 Exponate in drei verschiedenen Museen zu sehen sein, davon etwa 650 Leihgaben aus 160 Museen und 20 Ländern. Die City-Initiative ist ein Zusammenschluss von rund 160 Betrieben aus Einzelhandel und Gastronomie in Trier.

 

 

Die Konstantin-Ausstellung im Internt: www.konstantin-ausstellung.de

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