Der Wettbewerb "Wörter mit Migrationshintergrund" geht in die zweite Runde: Über zweitausend Einsender aus 31 Ländern beteiligten sich bisher an der Initiative des Goethe-Instituts und des Deutschen Sprachrates. Am häufigsten gewählt wurden die aus dem Französischen ins Deutsche eingewanderten "Fisimatenten", dicht gefolgt vom "Tohuwabohu", einer Entlehnung aus dem Hebräischen.
Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 29. Februar 2008. Eine Auswahl der besten Beiträge erscheint, illustriert von Marie Marcks, im April im Hueber Verlag.
Teilnehmer aus 31 Ländern haben eingewanderte Wörter eingereicht, vor allem aus Deutschland, Brasilien, Österreich, der Schweiz und Russland. Aber auch aus Israel, Togo und Usbekistan sind bereits Vorschläge eingetroffen. Sie stammen aus 34 verschiedenen Sprachen - von Englisch bis Polynesisch. Viele von ihnen sind kaum noch als Fremdwörter zu erkennen, wie etwa die "Gurke", der "Anorak" oder das "Sofa".
Der Hauptgewinner wird mit einer Studiosus-Studienreise für zwei Personen in das Ursprungsland des eingewanderten Wortes belohnt; Jugendliche können ein "Notebook" im Wert von 1000 Euro gewinnen. Auch ganze Schulklassen sind zum Mitmachen eingeladen: Der schönste Klassenbeitrag wird mit T-Shirts für jeden Schüler und einem Buchpaket prämiert.
Eine Initiative des Goethe-Instituts und des Deutschen Sprachrats in Zusammenarbeit mit Duden, dem Hueber Verlag, Studiosus-Reisen und Welt Kompakt.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter:
www.goethe.de/lhr/prj/mig/deindex.htm
Quelle: www.goethe.de