Zerstörte Synagogen

Eine Ausstellung in Mainz zeigt ab dem 9. November Architekturmodelle zerstörter Synagogen in Deutschland. Die Ausstellung, die den Titel "...Und ich wurde ihnen zu einem kleinen Heiligtum... Synagogen in Deutschland" trägt, zeigt 20 Holzmodelle beispielhafter Synagogenbauten. Die Ausstellung wird am 9. November um 18 Uhr in der Westdeutschen Immobilien Bank durch Kulturstaatsekretär Joachim Hofmann-Göttig und den Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel eröffnet. (wsa)

 

Die von Braunschweiger und Jerusalemer Wissenschaftlern der Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa entworfene Wanderausstellung illustriert die historische Entwicklung der Synagogenbauten in Deutschland.

 

Der Bogen erstrecke sich von der mittelalterlichen Synagoge in Worms über Gotteshäuser des Barock, die in Hinterhöfen versteckt waren. Darüber hinaus werden die im Stadtbild sichtbaren Bauten des Klassizismus und der Moderne gezeigt.

 

Am 29. November um 18 Uhr wird eine Rekonstruktion der liberalen Mainzer Synagoge in der Hindenburgstraße am Computer vorgeführt. Die Ausstellung wird vom Zentralrat der Juden in Deutschland gefördert und ist bis zum 30. November montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen.

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