Zöllner: Mainzer Singakademie einer der traditionsreichsten Chöre des Landes

Professor Dr. E. Jürgen Zöllner, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur, hat der Mainzer Singakademie die Glückwünsche der Landesregierung zu ihrem 175. Geburtstag überbracht. "Über viele Generationen hat die Mainzer Singakademie als einer der traditionsreichsten Chöre des Landes wesentlich zum kulturellen Leben in Mainz und weit über die Grenzen der Stadt hinaus beigetragen", sagte Zöllner in seinem Grußwort.

 

1831 unter dem Namen "Mainzer Liedertafel" gegründet, repräsentiere die Geschichte des Chors exemplarisch den Werdegang einer bedeutenden nichtkonfessionellen Sängervereinigung. Das gelte auch für den nur fünf Jahre später gegründeten "Damengesangverein", mit dem sich die Liedertafel 1885 zur "Mainzer Liedertafel und Damengesangverein von 1831" zusammengeschlossen habe.

 

"Allein die Namen der Komponisten und Dirigenten, mit denen der Chor zusammengearbeitet hat, weisen sein bedeutendes musikalisches Niveau aus", sagte der Kulturminister und nannte beispielhaft Felix Mendelssohn-Bartholdy, Giacomo Meyerbeer, Johannes Brahms und Paul Hindemith.

 

Mit der Aufführung großer Oratorienwerke, Requien, Messen und Passionen präge der Chor seit jeher das kulturelle Leben in Mainz. Jahr für Jahr mache die "Mainzer Singakademie", wie sie seit 1970 heiße, mit mindestens zwei großen Konzerten auf sich aufmerksam.

 

"Was mich besonders freut, sind die intensiven Kontakte und gemeinsamen Auftritte im In- und Ausland mit dem Fachbereich Musik der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität und dem Peter-Cornelius-Konservatorium", so Zöllner. Er dankte dem Chor auch dafür, dass er mit Konzerten in Erfurt, Watford und Dijon dazu beitrage, den kulturellen Austausch mit den Mainzer Partnerstädten zu gestalten.

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